25.04.2021 - 09:15 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Umweltstation Waldsassen geht neue Wege

Johanna Härtl, die Leiterin der Umweltstation, begrüßte dieses Jahr die Kräuterführer auf eine etwas andere Art. Virtuell ging es in den Naturerlebnisgarten.

Johanna Härtl hieß die künftigen Kräuterführer beim virtuellen Treffen willkommen und versorgte sie mit geballter Information.
von Externer BeitragProfil

Ein großer Bildschirm zierte das Klassenzimmer der Mädchenrealschule. Wegen der Corona-Pandemie mussten sich nicht nur Firmen auf Homeoffice umstellen, sondern auch Schulen auf digitalen Unterricht. Die Mädchenrealschule der Zisterzienserinnenabtei Waldsassen hat da ihr eigenes System. Als erste Schule Deutschlands geht sie mit "Weframe" neue Wege, informiert die Umweltstation Waldsassen in einer Pressemitteilung.

Die Mitarbeiter der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum der Abtei Waldsassen staunten nicht schlecht, als sie diese Art von Präsentation einübten. Mit einem Stift kann auf dem Board wie an einer Tafel gearbeitet werden. Die eingeladenen Teilnehmer konnten sich durch einen Link zur Eröffnung mit dem Thema „Die Welt der wilden Kräuter“ dazuschalten. Jeder, der eine Kamera und Mikrofon an seinem Laptop oder Tablet hatte, konnte mit Bild und Ton zu einer regen Unterhaltung beitragen oder Bilder und Dateien an das Board schicken. Da bei diesem System die Möglichkeit besteht, Filme einzuspielen, musste auch auf die Begrüßungsworte von Bürgermeister Bernd Sommer und Äbtissin Laetitia Fech nicht verzichtet werden.

Die zukünftigen Kräuterführer konnten auf virtuelle Art mit Kräuterführerin Petra Stark den Naturerlebnisgarten kennenlernen, bestaunen und die ersten Frühlingsblüher genießen. Johanna Härtl, Leiterin der Umweltstation, wählte diese Methode der Kommunikation, um den diesjährigen Teilnehmern einen tieferen Einblick zu geben, wie die Ausbildung abläuft und welche Anforderungen bei der Prüfung am Schluss der Ausbildung gestellt werden. Diese besteht aus drei Teilen. Einer davon ist das Anlegen eines Herbariums. Das heißt, es werden Pflanzen gesammelt, bestimmt, getrocknet und ein Meisterwerk angelegt, damit auch nach der Ausbildung das persönliche „Nachschlagewerk“ fortgeführt und ergänzt werden kann.

Durch diese Informationen können sich die angehenden Kräuterführer nun mit Begeisterung und Elan ans Werk machen und trotz Corona die Natur und die etwas ungewöhnliche Zeit genießen, heißt es in der Pressemitteilung der Umweltstation. Das Team der Umweltstation freue sich, "wenn es mit der Ausbildung wie geplant ab Juni im Naturerlebnisgarten richtig losgehen kann".

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