"Die Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei aufgrund der Diebstahl- und Einbruchserie im östlichen Landkreis laufen weiterhin auf Hochtouren", heißt es in einer Mitteilung der Polizeiinspektion Waldsassen.
Die Beamten der Dienststelle in der Klosterstadt haben in enger Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Tirschenreuth in den vergangenen Wochen gegen mehrere Personen "verstärkte Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen" durchgeführt.
Sieben Wohnungen
"Es handelt sich um Tatverdächtige, die für die andauernde Häufung von Eigentumsdelikten, vor allem Einbrüche bzw. Diebstähle aus Firmen, landwirtschaftlichen Anwesen und Hütten sowie Fahrraddiebstähle, im östlichen Landkreis Tirschenreuth in Frage kommen."
Am Mittwoch und Donnerstag wurden in diesem Zusammenhang insgesamt sieben Wohnungen in Tirschenreuth, Mitterteich und Wiesau durchsucht. Zuvor waren auf Antrag der Staatsanwaltschaft durch das Amtsgericht Weiden entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse erlassen.
Diebesgut und Tatwerkzeug
Bei den Durchsuchungen konnten den Angaben zufolge verschiedene Gegenstände, die aus Einbrüchen und Diebstählen stammen, sowie Tatwerkzeuge und weitere Beweismittel sichergestellt werden.
"Die Tatverdächtigen waren teilweise auch in Besitz von geringen Mengen Betäubungsmitteln, die ebenfalls sichergestellt wurden." Zwei Tatverdächtige wurden zwischenzeitlich festgenommen und befinden sich aufgrund erlassener Haftbefehle bereits in Justizvollzugsanstalten.
Täter aus dem In- und Ausland
Während der vergangenen Wochen waren mehrere Eigentumsdelikte im östlichen Landkreis festgestellt worden, vermutlich begangen von Tätergruppierungen aus dem In- und Ausland. "Von Pechtnersreuth bis Ernestgrün", sagte Polizei-Inspektionsleiter Roland Heldwein gegenüber Oberpfalz-Medien, seien die Täter unterwegs gewesen. Stellvertretender Inspektionschef Harald Fuchs verwies auf die weiteren Taten am Grenzkamm – konkret in Großkonreuth, Griesbach und Mähring.
Vor diesem Hintergrund sucht die Polizei weiterhin nach Hinweisen. "Zeugen oder Hinweisgeber, die Beobachtungen zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen, etwa ausländischen Kastenwägen, zur Tages- oder Nachtzeit machen, sollen unverzüglich auch niederschwellig die örtliche Polizeidienststelle verständigen."
Die Polizei appelliert vor diesem Hintergrund an die Bevölkerung, Türen, Fenster oder Garagen bei Abwesenheit abzuschließen. Vor allem Fahrzeuge und Wertgegenstände sollten ausreichend gegen Diebstahl gesichert werden.
Warnhinweise nur in Sozialen Medien
Die Bevölkerung ist inzwischen für die aktuelle Situation und Sicherheitslage hoch sensibilisiert: In Whatsapp-Gruppen machten nach Informationen von Oberpfalz-Medien dieser Tage Warnhinweise die Runde, wonach ein verdächtiges weißes Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen im Grenzgebiet unterwegs sei. Es solle alles gründlich versperrt werden, so die Warnung an die Mitbürger. Die Polizeibeamten in Waldsassen hatten von den verdächtigen Beobachtungen am Freitag noch keine Kenntnis.















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