Eigentlich sind sie keine eingefleischten Discogänger, trotzdem brachte der Besuch im "Cube" in Weiden für Andrea Bächer und Sebastian Schwab das Glück. Am vergangenen Samstag gab sich das Paar in der schmucken Dorfkirche St. Jakobus in Lennesrieth das Ja-Wort. Der Heimatpfarrer der Braut, Alfons Forster empfing das Paar im Lennesriether Kirchhof. Der Geistliche zog zusammen mit den Brautläuten sowie den Spielberger Ministranten Simon Schwab und Lukas Völkl in das Gotteshaus ein.
Selbstverständlich waren Fahnenabordnungen der KLJB aus den jeweiligen Heimatpfarreien sowie der Feuerwehren aus Irchenrieth und Spielberg dabei. Die Braut war früher Vorsitzende der Landjugend und der Bräutigam engagierte sich bei der Waldthurner Landjugend ebenfalls in der "Runde".
Bei der Spielberger Feuerwehr ist Sebastian Schwab der routinierte Fahnenträger und Braut Andrea war beim 125-jährigen Jubiläum der Irchenriether Feuerwehr Festbraut. Beruflich ist sie bei der Verwaltungsgemeinschaft Schirmitz Angestellte, Bräutigam Sebastian ist Schreiner bei der Spielberger Firma "Innenausbau und Parkett Schwab". Schon eine Woche zuvor feierte das Brautpaar mit ihren Freunden im Gursnstodl in Woppenrieth einen denkwürdigen und grandiosen Polterabend, der bis zum Morgengrauen mit den Regensburger Superband "Erwin und die Heckflossen" andauerte.
Pfarrer Forster sagte bei der Trauung, das Paar werde einander die Hand reichen, er werde die Stola darüberlegen und so dieses äußerliche Zeichen der Eheschließung mit den Segen Gottes zwei Menschen zusammenführen. "Das wird euch für immer im Gedächtnis bleiben". Die Hochzeitsgesellschaft quittierte die außergewöhnliche musikalische Umrahmung der Trauung durch den Waldthurner Chor amicanti unter der Leitung von Manuela Grünauer mit spontanem Beifall.
Nach der Hochzeitsmesse standen die Landjugend- und Feuerwahrabordnungen sowie die Tellschützen Spielberg, bei denen Bräutigam Sebastian zielgenau ins Schwarze trifft, am Kirchenportal.
Die aufgelassenen weißen Hochzeitstauben des Lennesriether Martin Vitzthum hatten an diesem Tag einen geruhsamen Nachmittag und mussten lediglich 200 Meter bis zum heimischen Taubenschlag zurückflattern.
Anschließend fuhr das in Irchenrieth wohnende Brautpaar zur Feier zum Schafferhof nach Neuhaus.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.