16.04.2019 - 10:16 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Erste Frau im Verein

Jahreshauptversammlung der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft (KSR) 1884 Waldthurn. Verantwortliche ehren treue Mitglieder.

Nina Rittner (vorne, Mitte) ist die erste Frau bei der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft (KSR) 1884 Waldthurn. Albert Wüst (hinten, Mitte) ist 30 Jahre beim Soldatenbund.
von Franz VölklProfil

Alexander Schmidt führt seit sechs Jahren die Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft (KSR) 1884 Waldthurn. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Gasthaus Scharfes Eck konnte er erstmals mit Nina Rittner die aus Weiden stammt und nun in Waldthurn wohnt, eine Frau in den Reihen des Vereins willkommen heißen. „Ich hoffe, dass du dich bei uns wohl fühlst und frischen Wind in unsere Gemeinschaft bringst“. Mit Fabian Baier und Martin Bäumler konnte der Vorsitzende weitere zwei „Neue“ in den Reihen der 58 Mitglieder starken Kameradschaft aufnehmen.

Schmidt referierte über die kirchlichen und weltlichen Termine des vergangenen Jahres. Er erklärte, dass zur Wallfahrteröffnung 2019 auf dem Fahrenberg zum Gedenken an alle Gefallenen und Verstorbenen Mitglieder eine Messe bezahlt wird und an diesem Tag auch die vom Verein gestiftete Kerze mit Ständer im Wert von 1200 Euro in der Dreifaltigkeitskapelle gesegnet werde.

Vereinsschießwart und Reservistenbetreuer Thomas Zellner kritisierte, dass dem ganzen Kreisverband die Benutzung der Standortschießanlage der Bundeswehr untersagt wurde. Seit Dezember könne man aber im Schützenhaus Vohenstrauß dem Schießen wieder nachkommen. Allerdings nur auf 50 Meter Entfernung, statt 100 Meter oder gar 300 Meter.

Kassenchef Albert Pühler sprach von einem soliden Kassenguthaben. „Für die Kriegsgräberfürsorge konnten wir im vergangenen Jahr genau 805,28 Euro zur Verfügung stellen.

Pühler stellte den neuen Tragegurt zur Erleichterung beim Tragen der Fahne für den unermüdlichen Fahnenträger Bernhard Fröhlich vor.

„ Die Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft 1884 Waldthurn ist ein Verein mit Tradition und geschichtlicher Bedeutung“, erklärte Bürgermeister Josef Beimler. Besonders freue es ihn, dass viele junge Mitglieder und sogar eine junge Frau sich dem Verein angeschlossen haben. „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“. Wenn es um die Neugestaltung des Kriegerdenkmals werde man immer zuerst mit der KSR reden, beruhigte der Rathauschef.

Auch den Kreisvorsitzenden des Bayerischen Soldatenbundes (BSB) Richard Berger aus Pleystein freute es, dass viele junge Mitglieder bei der Versammlung anwesend waren.

Abschließend ehrten der Vorsitzende, Berger und Beimler treue Mitglieder. Für 30-jährige Zugehörigkeit zum Bayerischen Soldatenbund (BSB) zeichneten sie Albert Wüst aus Oberbernrieth aus. Der Waldthurner Werner Unger steht seit 40 Jahren treu zum Soldatenbund, 25 Jahre ist Rainer Sollfrank (Waldthurn) dabei.

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