Georg Müller lernte seine Frau Maria in der Metzgerei Bergler kennen, wo er den Beruf des Metzgers lernte. "Meine Mutter hat beim Bergler getagwerkt, und ich hab sie oft dort besucht", erzählt Maria Müller, die selbst bei der Firma Seltmann beschäftigt war. Irgendwann sind sich der Bibershofer und die Waldthurnerin dort über den Weg gelaufen, und "es hat alles gepasst".
Am 18. Mai 1968 haben die beiden in der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg geheiratet. Getraut wurden sie vom damaligen Pfarrer Max Meindl . Bürgermeister Josef Beimler , der mit Pfarrer Norbert Götz und Gerlinde Müller vom Pfarrgemeinderat zum Gratulieren vorbeigekommen war, wollte wissen, ob es vor 50 Jahren auch so warm gewesen sei. Das Jubelpaar verneinte dies und erinnerte sich, dass es sogar geschneit hatte: "Der Fahrenberg war weiß." Das Haus, das sie in der Neuenhammerstraße seit fast 50 Jahren bewohnen, haben sie damals neu gebaut. "Ich habe von meiner Großmutter das alte Haus, das davor hier stand, bekommen, als sie für sich ein neues gebaut haben", erzählt Maria Müller. Es wurde dann 1969 abgerissen. Zunächst lebte das Paar dort mit den Söhnen Markus und Christian . Vor einigen Jahren hat Christian geheiratet und wohnt jetzt mit seiner Frau Petra sowie den beiden Kindern Marie und Johannes mit im Haus seiner Eltern.
Trotz körperlicher Probleme ist das Jubelpaar mit sich und der Welt zufrieden und kümmert sich um den vom "Portner-Schosch", wie Georg Müller von allen genannt wird, geliebten Garten. Liebevoll werden die Pflanzen gehegt und gepflegt. Auch Reparaturen rund um das Haus führt Georg Müller noch aus. Dabei ist seine Ehefrau immer an seiner Seite. Die beiden trifft man selten einzeln an.













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