Waldthurn
27.07.2018 - 12:31 Uhr

Schloss wird Schmuckstück

Das Lobkowitzschloss an der Vohenstraußer Straße wird umfangreich renoviert, barrierefrei gestaltet und energetisch saniert. CSU-Vertreter und Bezirksheimatpfleger informieren sich über Sanierungspläne

Architekt Rudi Meißner (2. von links) und Bürgermeister Josef Beimler (rechs) stellen CSU-Kreistagsvorsitzenden und Landtagskanditat Stephan Oetzinger (links), Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl (3. von links) und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher (2. von rechts) die Planung für die Saniierung des Lobkowitzschlosses vor. bey
Architekt Rudi Meißner (2. von links) und Bürgermeister Josef Beimler (rechs) stellen CSU-Kreistagsvorsitzenden und Landtagskanditat Stephan Oetzinger (links), Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl (3. von links) und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher (2. von rechts) die Planung für die Saniierung des Lobkowitzschlosses vor.

Über dieses Vorhaben informierten sich Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl und CSU-Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger.

Bürgermeister Josef Beimler erläuterte, dass das Lobkowitzschloss wieder ein echtes Schmuckkästchen sein werde. Die Sanierungsarbeiten unter der Führung des Marktes werden laut dem Bürgermeister möglich, weil mit der Katholischen Kirche als Eigentümer ein Nutzungsvertrag abgeschlossen wurde. Damit könne man im ersten Stock einen über einen Aufzug erreichbaren Bürgersaal einrichten. Der Lichthof soll bei schönem Wetter für Trauungen genutzt werden, bei schlechtem Wetter werden die Paare in einem dafür eingerichteten Raum im Erdgeschoss getraut. Architekt Rudi Meißner stellte die Planung vor, die für die energetische Sanierung einen Aufwand von 1 045 000 Euro und für die Schaffung der Barrierefreiheit 138 000 Euro ausweist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro, der gemeindliche Anteil liege bei 328 000 Euro. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen müssen wegen der Zuschussgewährung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Jahr 2020 abgeschlossen sein.

Meißner berichtete über die Sanierung mehrerer Gebäude am Marktplatz, für die der Markt einen Zuschuss in Höhe von 80 Prozent erhält. Die Gesprächsrunde diskutierte über Zuschüsse aus verschiedenen Förderquellen. Fest stehe, dass der Markt grundsätzlich zehn Prozent Eigenleistung erbringen müsse. Bezirkstagsvizepräsident Höher schätzte eine Zuschussgewährung seitens des Bezirks durchaus positiv ein.

Bezirksheimatpfleger Appl hob die Wichtigkeit hervor, dass Mittel zur Förderung denkmalpflegerischer Maßnahmen nicht auf eventuelle Zuschüsse des Bezirks, oder auch umgekehrt, angerechnet dürfen. Landtagskandidat Oetzinger meinte, dass der Markt Waldthurn mit der Entscheidung, sich dem Programm "Innenentwicklung vor Außenentwicklung" anzuschließen, den ersten Kommunen gehöre, die diesen Schritt gemacht haben. Ausdrücklich lehnte Oetzinger eine gegenseitige Aufrechnung von Fördermitteln ab, weil dies mit Nachteilen für die Kommunen verbunden ist.


CSU-Kreistagsvorsitzender und Landtagskandidat Stepan Oetzinger, Bezirkstagspräsident Lothar Höher (von links), Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl (2. von rechts) werden von Architekt Rudi Meißner (rechts) und Bürgermeister Josef Beimler im Lichthof des Lobkowitzschlosses über die geplanten Sanierungs- und Umbauarbeiten informiert. bey
CSU-Kreistagsvorsitzender und Landtagskandidat Stepan Oetzinger, Bezirkstagspräsident Lothar Höher (von links), Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl (2. von rechts) werden von Architekt Rudi Meißner (rechts) und Bürgermeister Josef Beimler im Lichthof des Lobkowitzschlosses über die geplanten Sanierungs- und Umbauarbeiten informiert.
 
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