27.07.2020 - 11:04 Uhr
WaldthurnOberpfalz

"Schönster Ranger von Waldthurn"

Der "Schäfereirangen" ist neu gestaltet worden. Aus dem ehemaligen Schandfleck ist eine Perle geworden, sind sich alle Verantwortlichen einig.

Eine Augenweide ist der neue Schäfereiranger am Ortseingang von Waldthurn, mit der Treppe, die sechs Höhenmeter von der Bahnhofstraße zur Schäferei überbrückt.
von Franz VölklProfil

“Wir wohnen nun am schönsten Ranger von Waldthurn“, freute sich Kerstin Dobmeier, die an der Schäferei wohnt und auch im „Bewässerungsteam“ des neuen Schäfereirangers involviert ist. Zur Segnung und Bestimmungsübergabe des „Schäfereirangens“ trafen sich viele Anwohner und Politiker. So waren die Bürgermeister Josef Beimler, Roman Bauer und Hans-Peter Reil, der Pleysteiner Bürgermeister Rainer Rewitzer, Robert Lindner, der neue Rathauschef von Floß, der Bürgermeister der tschechischen Partnerstadt Hostau, Miro Rauch, mit einer Abordnung und Georgenbergers zweiter Bürgermeister Rudolf Völkl gekommen. Auch die Planer Anne Wendl und Hans Wölfl sowie Ortsplaner Rudi Meißner nahmen teil.

Ehemaliger Schandfleck

Unumwunden gab Beimler zu, dass der Schäfereiranger vor der Neugestaltung doch ein Schandfleck und Müllablageplatz am Ortseingang gewesen sei. Bauer sei es zu verdanken, dass durch seine Unnachgiebigkeit bei der Dorferneuerung dieser neue Blickfang entstanden sei. Eine entscheidende Rolle in der Umsetzung des Projekts habe der Bauhof mit Max Müller an der Spitze gespielt. Unterstützung fand man durch die Denkstatt GmbH, die mit Hans Reichenberger beim Festakt vertreten war.

Herzlichen Dank an die Anwohner, die die jungen Pflänzchen pflegen und gießen.

Planerin Anne Wendl

Waldthurn

Pfarrer Norbert Götz segnete das Areal, Maria Golla sprach die Lesung, Mitarbeiterinnen der Marktgemeinde die Fürbitten. Am 1. Oktober 2018 habe der Marktrat laut Beimler das Projekt beschlossen, das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) in der Person von Baudirektor Georg Braunreuther habe dies im Rahmen der Dorferneuerung perfekt unterstützt. So sei gerade auch wegen des überdurchschnittlichen Engagement des Waldthurner Bauhofs lediglich Kosten von 47.000 Euro zu Buche gestanden. Braunreuther meinte, es handle sich wieder um ein typisch Waldthurner Projekt, es ging alles sehr schnell und durch die Arbeit des Bauhofs habe man fast die Hälfte der Kosten eingespart.

Naturnahes Projekt

Ein naturnahes Projekt habe man umgesetzt, welches auch den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft Schäferei als solches fördert und das die Anwohner auch durch die Pflege aktiv stützen. Durch die große Treppe wurde wieder eine echte Verbindung geschaffen, ein weiterer Baustein um Waldthurn noch schöner zu machen. Wendl meinte, man habe wieder eine Perle in der Perlenkette Waldthurn aufgereiht. Mit ein bisserl Geschick könne man mit Steinen, die einem im Wege liegen, eine Treppe bauen. Die Planerin erläuterte die Bepflanzung und stellte klar, dass die Treppe sechs Höhenmeter zur Bahnhofstraße überwindet. „Herzlichen Dank an die Anwohner, die die jungen Pflänzchen pflegen und gießen.“

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.