30.07.2019 - 08:18 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Sebastian im Anglerglück

Nach stundenlangem Warten hat der 13-jährige Angler Sebastian etwas Schweres am Haken. Ein Karpfen ist es jedoch nicht.

Sebastian Daubenmerkl
von Franz VölklProfil

Das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt. Der 13-jährige Waldthurner Sebastian Daubenmerkl erlebte vor kurzem einen nach eigenen Worten „wunderschönen Tag“, den er bestimmt nicht vergessen wird. Der junge Fischer ist seit drei Jahren Inhaber eines Jugendfischereischeins. Zusammen mit seinem Onkel Willi Eckl aus Weiden machte er sich auf, um am Stausee in Trausnitz sein Anglerglück zu versuchen.

Der junge Mann hängte einen Wurm an den Haken seiner Angel, um einen Karpfen an Land zu ziehen. Die beiden Fischbegeisterten hatten ein Zelt zwecks Übernachtung aufgestellt, gegen 23 Uhr wurde die Geduld von Sebastian schließlich belohnt. Ein kräftiger Ruck am sogenannten Bissanzeiger ließ bereits vermuten, dass da ein größerer Fisch am Haken hängen könnte. Und so war es dann auch.

Nach 15 Minuten Kampf zwischen den jungen Fischer und den vermeintlichen Karpfen kam ein 91 Zentimeter langer und drei Pfund schwerer schlangenförmiger Aal zum Vorschein. Dank Onkel Willi, ein erfahrener Fischer, konnte Sebastian nach eigenen Worten den „Monsteraal“ schließlich aus dem See an Land ziehen und den nicht alltäglichen kapitalen Fang waidgerecht abhaken. An Schlaf war in dieser Nacht für den erfolgreichen Petrijünger nicht mehr zu denken, demnächst wird es in Waldthurn nach leckerem Räucheraal riechen. Petri Heil, Sebi!

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