Im Alter von 88 Jahren ist am 24. Juni auf der Palliativstation in Weiden Frieda Wurm verstorben. Bei der Begräbnismesse in der Waldthurner Pfarrkirche St. Sebastian zeichnete Pfarrer Norbert Götz den Lebensweg der Verstorbenen nach. Frieda Wurm war eine gesellige Frau, die gerne den Kontakt zu ihren Mitmenschen suchte. Geboren wurde sie im März 1934 in Waldthurn als Frieda Dummert, sie hatte zwei Brüder. 1956 heiratete sie Matthias Wurm. Das Paar adoptierte Sohn Robert, der im Alter von zehn Monaten zu ihnen kam. Die Familie war ihr wichtig, später auch die drei Enkel.
Gerne hat sie gestrickt, im Garten gearbeitet, bei der Kartoffelernte geholfen und den „Wurmranger“, den heutigen Schäfereiranger gepflegt. Sie war ein gläubige Frau, gerne fuhr sie mit ihrem Mann auf Pfarrwallfahrten nach Altötting, auch bei Fahrten der FSV-AH waren sie gerne dabei. Schwer getroffen hat sie der Tod ihrer Mutter 2004, ihres Bruders 2005 und ihres Mannes 2008, Mutter und Ehemann hat sie zuvor jahrelang gepflegt. Im Jahr 2013 ist sie in das Seniorenheim nach Pleystein übergesiedelt, wo sie gerne den Kontakt mit anderen Bewohnern suchte.
Die Begräbnismesse umrahmte der Kirchenchor unter der Leitung von Manuela Grünauer und Georg Schmidbauer an der Orgel, Angela Wittmann sprach die Lesung und Fürbitten. Die Urnenbeisetzung von Frieda Wurm fand am Waldthurner Friedhof statt.












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