Der Vorsitzende der Spielberger Feuerwehr, Thomas Schwab, hat den verstorbenen Feuerwehrkameraden Johann Forster am Grab am Lennesriether Friedhof verabschiedet und in einem Satz das Wesen vom „Wurzer Hans“ beschrieben: „Wir nehmen Abschied von einem Menschen, der uns allen mit seiner freundlichen und zuvorkommenden Art in guter Erinnerung bleibt.“
Die Begräbnismesse zelebrierte Pfarrer Norbert Götz in der Pfarrkirche St. Sebastian in Waldthurn, der Kirchenchor und Organist Georg Schmidbauer umrahmten die Trauerfeier. Götz sagte, Forster sei am Montag in der Karwoche im Alter von 78 Jahren verstorben. Seine Familie und er hätten immer wieder gehofft, dass es nach den schweren gesundheitlichen Rückschlägen aufwärts geht.
Forster kam als Jüngster von fünf Geschwistern in Großenschwand zur Welt, seine Mutter verstarb, als er elf Jahre war. Er ging in Tännesberg zur Schule und im Alter von 15 Jahren zog er zu seiner Tante nach Weiden. Er erlernte den Beruf des Bauschlossers. Im Felsenkeller in Tännesberg hat er seine Frau Marianne kennengelernt, 1970 haben sie auf dem Fahrenberg geheiratet und so wurde Forster ein Wampenhofer. Durch seine sympathische Art wurde er im Spielberger Land schnell ein Einheimischer.
Den drei Kindern Stefan, Anke und Manfred haben sie das Leben geschenkt, die Enkel Anna und Josef waren Johann Forsters stolz. Beruflich war er 20 Jahre bei der Firma Greiner in Spielberg und bis zur Rente bei der Flachglas in Weiherhammer tätig. Gerne habe er mit seiner Familie das bayerische Voralpenland erkundet und er war unermüdlich auf den Baustellen seiner Kinder im Einsatz. Hühner, Brennholz, aber auch der sonntägliche Frühschoppen beim Wilhelm oder Wirtsheiner in Spielberg durften nicht fehlen.
Auch der sonntägliche Kirchgang habe dazugehört, besonders der Fahrenberg war ihm ans Herz gewachsen. 1979 habe er die Fischerprüfung abgelegt, bei der Feuerwehr war er schon in Großenschwand und später in Spielberg, wo er 2021 für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde.












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