Im Alter von 84 Jahren ist Ludwig Zielbauer verstorben. Pfarrer Norbert Götz charakterisierte Zielbauer bei der Begräbnismesse in der Pfarrkirche St. Sebastian als sehr fleißigen und hilfsbereiten Mann, der nicht viel über sich und sein Tun geredet habe. Geboren wurde Zielbauer im November 1938 als siebtes von acht Kindern in Waldthurn, seine Eltern waren Landwirte. Er erlernte den Beruf des Glasschleifers und arbeitete in Altenstadt/WN.
Im November 1959 heirate er seine Frau Marianne, die aus Eslarn stammt. Das Paar hat einen Sohn. 1968 bezogen sie ihr neues Haus in der Bernriether Straße. Zielbauer arbeitete anschließend in Amberg, half in der Landwirtschaft seiner Tante und seines Onkels, war dann bei der Firma Töppel und schließlich bis zum Ruhestand am Bauhof beschäftigt. „Sein Markenzeichen war seine unendliche Hilfsbereitschaft, Geduld, Zuversicht und Gelassenheit, er war der ruhende Pol in der Familie.“
Trotz Ruhestand war Zielbauer bis zu seinem 80. Geburtstag ständig im Haus oder mit dem Traktor unterwegs. 2020 verstarb seine Frau. Sein Stolz waren seine drei Enkel und fünf Urenkel. Er war bei der Kolpingfamilie und früher bei der KAB. „Man muss es so nehmen wie es ist“, meinte er, als er erkrankte. Jammern kannte der Verstorbene laut Pfarrer Götz nicht.
Eine große Anzahl an Trauernden nahm am Waldthurner Friedhof Abschied vom Verstorbenen. Kolping-Fahnenträgerin Sophia Kleber war mit dabei und Siedler-Vorsitzender Ludwig Eger dankte am offenen Grab dem Verstorbenen für seine 52-jährige Mitgliedschaft.













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