Waldthurn
13.01.2023 - 09:01 Uhr

Trauer um Maria Puff aus Waldthurn

Pfarrer Norbert Götz fand bei der Begräbnismesse in der Pfarrkirche St. Sebastian schöne Worte über die verstorbene Maria Puff aus Waldthurn, die früher gerne zur Kirche gekommen war. Zuletzt lebte sie im Seniorenheim in Floß.

Maria Puff wurde 89 Jahre alt. Bild: Julian Stratenschulte
Maria Puff wurde 89 Jahre alt.

Kurz vor ihrem 90. Geburtstag ist Maria Puff aus Waldthurn verstorben. „Fast 90 Jahre ist ein langer Lebensweg – Gott will uns das ewige Leben schenken. Frau Puff hat an Jesus Christus geglaubt mit ihm ist sie gegangen“, sagte Pfarrer Norbert Götz bei der Begräbnismesse in der Pfarrkirche St. Sebastian. Der Geistliche erinnerte an seine monatlichen Besuche bei der Verstorbenen, um die Krankenkommunion zu überbringen. Hier habe sie immer erzählt, dass sie früher von Regensburg nach Altötting zu Fuß gegangen sei, obwohl sie bereits beim Start gesundheitliche Probleme hatte. „Sowas vergisst man nicht“, habe sie gesagt.

Geboren wurde die jetzt Verstorbene in Waldthurn als Maria Probst, der Vater war Wagner. Nach der Schule war sie bei einem Bauern beschäftigt und hat später bei der Firma Hölzl gearbeitet. Im Oktober 1959 heiratete sie in Altötting Max Puff. Das Paar hat zwei Töchter. Maria Puff übernahm eine Heimarbeit, in der sie Rosen für Schießstände herstellte.

Früher hat Puff Zither gespielt, und geliebt hat sie auch ihren Garten, mit dessen Produkten sie die ganze Verwandtschaft versorgt hat. Als Tochter Anita geheiratet hat, zog sie auch die Enkel mit auf. 2012 ist ihr Mann Max verstorben. Nach einem Krankenhausaufenthalt zog sie 2017 in eine Einliegerwohnung bei der Tochter. Früher ging Puff laut Pfarrer Götz gerne in die Kirche und auch die Zeitung war ihr wichtig. 2021 zog sie ins Seniorenheim nach Floß. Vor Weihnachten 2022 hat sich ihr Gesundheitszustand stark verschlechtert. Am 7. Januar ist sie im Heim verstorben.

 
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