19.03.2019 - 10:16 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Umfeld gut für Kampf um Klassenerhalt

Der FSV Waldthurn ist ein Verein mit stolzer Vergangenheit, vorzüglicher Gegenwart und perfekten Aussichten für die Zukunft. Sportheim und Plätze sind in einem Top-Zustand.

Die Geehrten FSV-Mitglieder mit Vorsitzenden Peter Sollfrank (Vierter von rechts) und den neuen Ehrenamtbeauftragten Franz Wittmann (rechts).
von Franz VölklProfil

Schon das Erscheinen der großen Anzahl an Geehrten zur persönlichen Übernahme der Ehrenurkunden zeigte am Samstagabend, welch enge Verbundenheit Fußballer und Mitglieder von früher auch heute noch zu ihrem FSV Waldthurn haben. Obwohl derzeit der Tabellenstand der ersten Mannschaft alles andere als rosig ist, ist der Verein und das Leben darin spitze. Dies zeigte die Jahreshauptversammlung im Sportheim.

Vorsitzender Peter Sollfrank zog für das abgelaufene Jahr des 366 Mitglieder starken Vereins Bilanz. Derzeit befinden sich insgesamt zehn Mannschaften im Spielbetrieb. „Dies geht von der Alten Herren-Mannschaft bis hin zu unseren kleinsten Ballzauberern der G-Jugend (Geburtsjahrgang 2011 bis 2014). Der Vorsitzende wies besonders auf den enormen ehrenamtlichen Aufwand hin, um ein solches attraktives Sportangebot für Waldthurn anbieten zu können. Bisher habe Ehrenvorsitzender Herbert Kick die Funktion des Ehrenamtsbeauftragten bekleidet, neu wurde Franz Wittmann vom Lennesriether Haselranken hierfür bestimmt.

Der Sprecher bezeichnet den Anbau des 31,70 Meter langen Sportheims als endgültig abgeschlossen. „Die vom FC Bayern München spendierten Sitzplätze haben wir in unserer FSV-Arena montiert und können nun ohne Aufpreis für die Zuschauer 75 Sitzplätze zur Verfügung stellen“. Ein besonderer Dank gelte dem Förderverein mit dem bisherigen Vorsitzenden Michael Wittmann und dem neuen Chef Hubert Pühler, die stets ein Auge auf die Jugendarbeit werfen. „Wir haben neben dem Sportheim mittlerweile auch den besten und schönsten Sportrasen weit über die Kreisklasse Ost hinaus“. So wurden 12.000 Quadratmeter gewalzt, gedüngt, gebürstet und insgesamt 87 Tonnen Quarzsand aufgebracht, tiefengelockert und abschließend abgezogen“. Diese Sanierung sei dringend nötig gewesen, da der A-Platz im vergangenen Herbst das Regenwasser nicht mehr aufnehmen konnte. Zweiter Vorsitzender und Herr des Sportplatzes Josef Gollwitzer sei mehrmals täglich vor Ort und kümmert sich intensiv um Rasen und Spielgerät - die Versammlung quittierte dies mit langem Applaus.

Abteilungsleiter Josef Götz erläuterte die Lage der Erwachsenenmannschaften. Klare Worte sprach er hinsichtlich der „ersten Mannschaft“, die derzeit auf einem direkten Abstiegsplatz in der Kreisklasse Ost steht. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt einen Punkt, zum rettenden Nichtabstiegsplatz fünf Punkte. „Wir sahen uns gezwungen unseren bisherigen Trainer Markus Dagner zu entlassen und konnten schnell mit dem Vohenstraußer Markus Grosser einen neuen Trainer verpflichten“. Man habe keine schlechte Mannschaft, sie sollte in der Lage sein, die Klasse zu halten. In der Winterpause konnte man mit Marcel Schmidt einen zusätzlichen Stürmer verpflichten. Auch bei der Reserve laufe es derzeit nicht optimal.

Jugendleiter Roman Klos berichtete, dass man seit zwei Jahren im Jugendbereich zusammen mit dem TSV Pleystein und der DJK Neukirchen zu Sankt Christoph in der Spielgemeinschaft (SG) Fahrenberg sei. Insgesamt 170 Kinder und Jugendliche seien im Spielbetrieb. 35 Prozent der Spielerinnen und Spieler kommen vom FSV, 45 Prozent stellt der TSV Pleystein und 20 Prozent die DJK Neukirchen zu St. Christoph. Bei den Trainern gab es personelle Veränderungen, Hans-Jürgen Bergler gab sein Amt als F-Jugend-Trainer auf, Oswald Schön quittierte in der D-Jugend seinen langen Dienst (seit 2007). So habe man die Abgänge mit Valentin Reil, Jonas Seer, Bastian Bäumler, Nico Bäumler und Thomas Graf perfekt kompensiert. Es folgten die ausführlichen Berichte der einzelnen Trainer und Betreuer der Mannschaften.

Thomas Graf stellte die finanzielle Situation des Vereins dar. „Es reicht zwar noch nicht für einen Kunstrasenplatz, aber wir stehen finanziell echt gut da, und unser Gelände ist in einem Top-Zustand“. Trotz der großen Investitionen in Sachen Sportheim und Rasen sei man schuldenfrei und habe sogar ein kleines finanzielles Polster.

Bürgermeister Josef Beimler nannte den Verein als ein Aushängeschild für die Marktgemeinde „Der FSV lebt und die Finanzen sind in Ordnung“. Gerade die Jugend sei beim FSV gut aufgehoben. Beimler bezeichnete Vorsitzenden Sollfrank als Motor des Vereins.

Ehrungen:

"Einige von uns waren noch nicht auf der Welt, da haben die schon Fußball gespielt“, meinte FSV-Vorsitzender Peter Sollfrank in Hinblick auf die Ehrungen für 60 Jahre Mitgliedschaft: Josef Beierl, Josef Kick, Ludwig Kleber, Max Sollfrank, Albert Striegl und Georg Schraml.

50 Jahre: Franz Striegl, Richard Wagner, Rudi Meißner, Anton Winter, Josef Riedl, Karl Frischholz, Reinhard Karl, Richard Zurowski, Albert Karl, Franz Wittmann, Michael Wittmann, Albert Wittmann, Franz Völkl, Herwig Maier, Ludwig Müller, Reinhard Hanecker, Wolfgang Golla und Karl Feiler.

40 Jahre: Bernhard Kleber, Georg Meckl jun., Gerhard Pankotsch jun., Hans Bäumler, Josef Beimler, Peter Duric, Peter Schürz, Wolfgang Bäumler, Hans Eckl, Helmut Glaser, Oswald Schön, Peter Probst, Robert Hetschger, Thomas Ebnet, Albert Rupprecht, Michaela Bock-Lindner, Wolfgang Pankotsch, Hubert Pühler, Stefan Grünauer und Werner Pankotsch.

25 Jahre: Josef Götz, Wolfgang Möhwald, Peter Piehler und Bernhard Unger

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