Waldthurn
08.08.2026 - 18:00 Uhr

Werner „Muckl“ Holfelner mit 69 Jahren verstorben

In der Pfarrkirche St. Sebastian in Waldthurn verabschieden sich Familie, Freunde und Wegbegleiter von Werner Holfelner. Der allseits beliebte „Muckl“ hinterlässt eine Lücke.

Werner „Muckl“ Holfelner ist im Juli im Alter von 69 Jahren gestorben. Bild: fvo
Werner „Muckl“ Holfelner ist im Juli im Alter von 69 Jahren gestorben.

Plötzlich und unerwartet ist Werner Holfelner, den in der Region alle „Muckl“ nannten, im Alter von nur 69 Jahren verstorben. In der Pfarrkirche St. Sebastian in Waldthurn nahmen nun Familie, Freunde und zahlreiche Wegbegleiter Abschied von einem allseits beliebten und geschätzten Waldthurner. Besonders trauern seine Tochter Melanie mit Ehemann Roland, seine Enkeltöchter Lena und Emma sowie seine Lebensgefährtin Angelika Kick.

Das Requiem wurde feierlich vom Waldthurner Kirchenchor unter der Leitung von Manuela Grünauer gestaltet, an der Orgel begleitet von Georg Schmidbauer. Pfarrer Norbert Götz zelebrierte die Trauermesse und fand tröstende Worte für die Angehörigen. Die Lesung sprach Nachbar Dr. Michael Troidl. „Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde“, zitierte der Geistliche aus dem Evangelium und machte damit deutlich, wie unerwartet der Tod von Werner Holfelner eingetreten ist. Am Donnerstagvormittag, 30. Juli, wurde er in seiner Werkstatt aus dem Leben gerissen.

Werner Holfelner wurde am 31. Januar 1957 in Waldthurn geboren. Früh musste er einen schweren Schicksalsschlag verkraften, als sein Bruder im Alter von 17 Jahren bei einem Motorradunfall starb. Nach seiner Ausbildung zum Automechaniker bei der Firma Raab in Weiden sammelte er berufliche Erfahrungen in München und arbeitete später als Kraftfahrer bei Thurn und Taxis. Schließlich machte er sich im Elternhaus – direkt gegenüber am Maibaum – mit einer Kfz-Werkstatt selbstständig.

1981 gründete er eine Familie und wurde Vater seiner Tochter Melanie. Große Freude bereiteten ihm auch seine Enkelinnen Lena und Emma, die einen besonderen Platz in seinem Herzen hatten. „Muckl“ war ein geselliger Mensch, der das Leben liebte. Man kannte ihn überall – stets grüßend, oft unterwegs zu Festen und Zusammenkünften. Er war regelmäßiger Gast auf dem Fahrenberg, beim „Gipfelwirt“ und gehörte zum festen Kreis des „Kick’n“-Stammtisches. Sein Engagement zeigte sich auch in seiner Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr Waldthurn, im OWV sowie bei den Siedlern.

Ein fester Bestandteil seines Lebens war der jährliche Urlaub in Kroatien, den er mit seinem Motorboot genoss. In der Heimat fand er Ruhe und Zufriedenheit an seinem Weiher in Richtung Fahrenberg – einem seiner liebsten Orte. Die Urne des Verstorbenen wurde im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Waldthurn beigesetzt.

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