08.04.2022 - 12:30 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

10.000 Digital-Abos: Oberpfalz-Medien geht stark in die Zukunft

Unser Medienhaus bietet seriöse Nachrichten für die Menschen in der Oberpfalz – egal ob auf Papier, am Computer oder auf dem Smartphone. Das wollen wir auch in Zukunft tun, und dafür haben wir jetzt zwei wichtige Meilensteine erreicht.

Mehr als 10.000 Digital-Abonnenten von Oberpfalz-Medien haben inzwischen Zugriff auf die Plus-Artikel im Onetz, über 8000 davon auch auf das ePaper.
von Kai Gohlke Kontakt Profil

Die gute Nachricht vorneweg: Was lokale und regionale Berichterstattung angeht, ist die Lokalzeitung auch im Jahr 2022 noch immer mit Abstand die Nummer eins für die meisten Menschen. Das zeigt eine gerade veröffentlichte Studie der Zeitungsmarktforschung Gesellschaft ZMG. Dieselbe Studie zeigt: Nur noch 35 Prozent der 14- bis 29-Jährigen lesen diese Nachrichten gedruckt auf Papier. Die meisten informieren sich über das Geschehen in ihrer Heimatregion in erster Linie online über ihr Smartphone. Doch auch da vertraut die deutliche Mehrheit (76 Prozent) von ihnen der Redaktion ihrer Lokalzeitung mehr als jeder anderen Quelle. Für Oberpfalz-Medien als führendes Medienhaus in der Region leitet sich daraus der klare Auftrag ab: Wir bieten unsere Inhalte auf allen Kanälen an, die unsere Leserinnen und Leser in der ganzen Oberpfalz jeweils nutzen wollen.

Und weil seriöser Lokaljournalismus nicht allein durch Werbung zu finanzieren ist, bietet Oberpfalz-Medien im Nachrichtenportal Onetz besonders hochwertige Artikel nur bezahlenden Abonnenten an – unter dem Gütesiegel "OnetzPlus". Zugriff darauf haben auch alle, die das ePaper, also das digitale Abbild der gedruckten Zeitung, abonniert haben – entweder als eigenständiges Produkt oder zusätzlich zum Zeitungs-Abo. Die Zahl dieser Digital-Abonnenten, also der OnetzPlus- und der ePaper-Abonnenten, ist im März erstmals auf 10.000 gestiegen. Und 2000 davon entfallen jetzt auf das OnetzPlus-Abo, das wir erst seit Oktober 2020 anbieten. Diese positive Entwicklung sichert vor allem die Zukunft des unabhängigen und professionellen Journalismus in der Region.

Professionell und unabhängig

Knapp 100 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Redaktion von Oberpfalz-Medien an sechs Standorten damit beschäftigt, Nachrichten und Geschichten aus der ganzen Oberpfalz zu verfassen, zu sammeln und aufzubereiten. Dazu kommen mehrere hundert freie Berichterstatter in Weiden, Amberg und Regensburg sowie in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neustadt/Waldnaab, Tirschenreuth und Schwandorf. Abgerundet wird dieses umfassende regionale Angebot durch nationale und internationale Informationen von der Nachrichtenagentur dpa. Und das nicht nur für die Zeitungstitel "Der neue Tag", "Amberger Zeitung" und "Sulzbach-Rosenberger Zeitung", sondern auch im Onetz.

Den dafür nötigen personellen und finanziellen Aufwand kann nur ein Medienhaus stemmen, das wirtschaftlich auf stabilen Beinen steht – und zwar nachhaltig auch in der Zukunft. Dafür ist ein wachsendes digitales Abo-Angebot die Voraussetzung, darüber herrscht in der Verlagsbranche weitgehend Einigkeit.

Wachstum dank Digitalangebot

Laut der Studie "Trends der Zeitungsbranche 2022" des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Unternehmensberatung Schickler gehen zwei Drittel der Verlage in Deutschland davon aus, dass dank digitaler Angebote die Abozahlen für ihr Gesamtangebot – also gedruckte Zeitung, E-Paper und bezahlte Online-Inhalte – im laufenden Jahr oder innerhalb der nächsten fünf Jahre erstmals wieder steigen. Übrigens: Oberpfalz-Medien hat dieses ehrgeizige Ziel dank OnetzPlus bereits im Jahr 2021 erreicht. Und wir tun sehr viel dafür, dass dieser Trend sich stabil fortsetzt.

Das tun wir auch deshalb, weil wir überzeugt sind, dass ein vollwertiges, qualitativ hochwertiges und vor allem unabhängiges lokales Nachrichtenangebot im Internet sich nicht ausschließlich durch Anzeigen oder Sponsoren finanzieren lässt. Mit dieser Einschätzung sind wir nicht alleine: In der ZMG-Onlineumfrage 2021 gaben 56 Prozent der Befragten an, dass ihnen kostenlose Artikel nicht ausreichen, um angemessen informiert zu sein. Bezahlpflichtige Angebote, so die Einschätzung der Mehrheit der Befragten, werden von kompetenten Journalistinnen und Journalisten verfasst und bieten exklusive Informationen.

Hintergrund:

Studie zu Lokalnachrichten

  • 90 Prozent: Lokal- und Regionaljournalismus ist sehr wichtig für unsere Gesellschaft.
  • 80 Prozent: Bezahlpflichtige Lokalnachrichten im Internet werden von kompetenten Journalisten verfasst.
  • 64 Prozent: Online-Abo-Angebote bieten exklusive Informationen.
  • 56 Prozent: Kostenlose Artikel reichen nicht aus, um angemessen informiert zu sein.

Quelle: ZMG-Onlineumfrage 2021; Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren, Zustimmung voll und ganz, eher, teilweise

Die Vorteile des E-Papers von Oberpfalz Medien im Video

 
 

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