Weiden in der Oberpfalz
01.04.2019 - 14:34 Uhr

11 Taufen, 27 Sterbefälle

Die Mitglieder der Pfarrei St. Marien sind aktiv. Doch die Zahl der Gottesdienst-Besucher stagniert. Und es gibt doppelt so viele Sterbefälle wie Taufen.

Bei der Verabschiedung der langjährigen Kirchenvorstandsmitglieder erhalten Josef Kellner (Zweiter von links) und Ulrich Forster (Mitte) Ehrungen der Diözese und Pfarrei von Pfarrer Heribert Englhard (rechts). Bild: Dobmeier
Bei der Verabschiedung der langjährigen Kirchenvorstandsmitglieder erhalten Josef Kellner (Zweiter von links) und Ulrich Forster (Mitte) Ehrungen der Diözese und Pfarrei von Pfarrer Heribert Englhard (rechts).

Die Gottesdienstbesucher-Zählung 2018 ergab den stagnierenden Wert von 1965 Teilnehmern bei 11 Taufen und 27 Sterbefällen, die seit Jahren mehr als doppelt so groß sind als die Taufen. Es gab 10 Kirchenaustritte, 2 Eheschließungen, 18 Firmlinge und 12 Erstkommunionkinder.

Die Einladung der Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Rothenstadt/Etzenricht ins Kanzleramt nach Berlin am 7. Januar 2019 war einer der Höhepunkte im vergangenen Kirchenjahr. Davon berichtete Gemeindereferentin Claudia Stöckl von der Pfarrei St. Marien in Rothenstadt. In der Pfarrei sammelten die 43 Sternsinger in 13 Gruppen 5380 Euro.

Pfarrer Heribert Englhard dankte für die Zusammenarbeit in der Pfarrgemeinschaft mit Etzenricht. Er freute sich über den Auftritt des Kirchenchors mit Markus Bäumler. Er bat um rege Teilnahme am Rosenkranzgebet und lud zur Ausleihe in der Pfarrbücherei auch für Erwachsene ein.

Kirchenpfleger Hans-Jürgen Federl berichtete von der Erneuerung der kaputten Audioanlage in der Pfarrkirche. Der Abschluss der Sanierungsmaßnahmen der Kirche mit Reinigung der Dachrinnen und Sandfänge erfolgte. Die aufgetretenen Risse in der Decke des restaurierten Kirchenschiffes werden architektonisch überprüft. Die neue Gebührenordnung für den Friedhof erhielt die stiftungsaufsichtliche Genehmigung der Diözese. Die Neugestaltung der Urnengräber mit Einfassungen erfolgte. Investitionen sind im Kindergarten in der WC-Anlage und am Zaun geplant. Am Pfarrheim wird an der Treppe ein Geländer installiert und die Fenster im Erdgeschoss der alten Klosterschule werden erneuert.

Pfarrgemeinderatssprecherin Regina Frischholz präsentierte einen Tätigkeitsbericht. So erfolgte die Gründung einer Pfarrseniorenrunde, die bei ihren Treffen durchschnittlich 60 Senioren ansprachen. Weitere Aktivitäten waren Krankenbesuche im Klinikum, das Fastenessen, der Fronleichnam mit Frühschoppen, das ökumenische Pfarrfest, Empfang zur Firmung, ein Flohmarkt und der Dankgottesdienst mit neun Ehejubilaren. Aus dem Bastelabend der Frauen entsprangen 1000 Euro Erlös für den Kindergarten, der auch vom Geldbeutelwaschen des Stammtischs der Höslbräu-Schänke 333 Euro erhielt.

Die Pfarrwallfahrt geht am 20. Juli nach Maria Brünnlein und die Fußwallfahrt nach St. Quirin. Eine Buswallfahrt führt nach Altötting. Am 10. November findet der Festgottesdienst zur ersten Kirchenweihe vor 125 Jahren von St. Marien statt.

Die ausgeschiedenen Kirchenverwaltungsmitglieder erhielten Ehrungen der Pfarrei und des Bistums. Auch Josef Kellner wurde geehrt, der sich im Kindergarten und in handwerklichen Arbeiten in vielfältiger Weise einbrachte sowie 19 Jahre in der Kirchenverwaltung tätig war und vorher im Pfarrgemeinderat mitarbeitete. Ebenso galt Ulrich Forster für acht Jahre Kirchenvorstandstätigkeit, Leonhard Kellner ebenso für acht Jahre und dem ausgeschiedenen Eduard Wurzer der Dank.

 
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