16.12.2018 - 15:01 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

1600 Fans feiern "Clones of Rock"

Die wildeste Party der Stadt stieg am Samstagabend bei „Clones of Rock“ in der Mehrzweckhalle. 1600 Fans feierten bis zwei Uhr am Sonntagfrüh gleich mit vier Heavy-Metal-Cover-Rudeln aus Europa.

von Helmut KunzProfil

Mit wem eigentlich? Das ist völlig egal. Aggressiver Sound muss her. Hauptsache es rummst ordentlich. Ein Reißaus-Konzert für alle Helene-Fischer-Fans. Dafür ist die "Salute"-Tribute-Show ein ähnlich gigantisches Ereignis wie beim Schlagerstar. Professioneller Bühnenaufbau. Security-Einheiten wie bei einem Großstadt-Festival. Eine Lightshow der Superlative. Kontrastreich. Da lässt sich keiner lumpen. Schon die erste Invasion infiziert die Fans.

Gleich zu Beginn legen die Österreicher von „Nirvana Teen Spirit“ los. Die Gruppe zählt zu den am meisten gebuchten Tribute-Bands auf dem Kontinent. Mit Nummern wie „Rape me“ und „Smells like Teens Spirit“ fliegen den Leuten sensationelle "Nirvana"-Nummern um die Ohren.

Dann kommt die schwarze Lederfraktion aus Ungarn mit „Black Wind Fire and Steel“ und beherrscht sofort Bühne und Halle. Musik für alle True-Heavy-Metal-Fans. Rock-Exzesse, die hart wie Bomben einschlagen. „Manomore“, die Metal-infizierten Klone von „Manowar“. Die Stimmung ist geladen. Es geht mächtig ab in der Halle. Die Formation liefert eine Meisterstunde, einen Crashkurs durch das großartige Gesamtwerk von Joey DeMaio & Friends: „Kings of Metal“, „Odin“, „Battle Hymn“, „Thor“.

Mit den „Fly Fighters“ aus Bella Italia wird das alternative Adventskonzert zum Headbangers Ball. Pogo-Time vor der von Securitys geschlossenen Vorderfront. Heftige Bewegungen und genug Krach. Sogar zarte Mädels rumpsen tüchtig mit und wollen über den Haufen gerannt werden. Maximale Lautstärke und anderthalb Stunden lang "Foo Fighters"-Material. "All my Life", "No Way back", "La di Da". Die Menge vor der Bühne wird dichter.

Der Wahnsinn geht in die letzte Runde. Endlich kommen die Headliner. AC/DX - 20 Jahre alt - mit ihrer neu überarbeiteten Jubiläums-Show, die sie bereits im Juli in El Paso gezeigt haben. Zwei Stunden lang stehen die Jungs auf der Bühne. Der Leckerbissen für alle AC/DC-Fans. Für solche Abende leben sie. Sogar das Rote Kreuz tanzt mit. Volki Mc Angus lässt die Hüllen fallen und schickt dann die dralle "Rosie" in Reizwäsche auf den Catwalk. Feuerfontänen. Massimo „Massi“ Leone schlägt die "Hells Bells" und hinter Drummer Dieter Zug knallen zum großen Finale die Kanonen. Die wildeste Party der Stadt ist vorbei.

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