Weiden in der Oberpfalz
15.12.2019 - 11:29 Uhr

27,4 Millionen Euro ein gutes Polster für BRK

Einen Rekordhaushalt für 2020 verabschiedet der BRK-Kreisverband Weiden-Neustadt/WN. Kreisvorsitzender lobt sparsames Wirtschaften. Abgenickt wird die Anschaffung eines neuen Sanitätsfahrzeugs.

Mit einem Rekordhaushalt geht der BRK-Kreisverband Weiden-Neustadt/WN ins Jahr 2020. Symbolbild: exb
Mit einem Rekordhaushalt geht der BRK-Kreisverband Weiden-Neustadt/WN ins Jahr 2020.

Mit einem Haushaltsvolumen von 27 419 150 Euro, und damit einem neuen Rekord, geht der BRK-Kreisverband Weiden- Neustadt/WN in das Wirtschaftsjahr 2020. Schatzmeister Gerhard Kneidl erläuterte das gesamte Zahlenmaterial an Einnahmen und Ausgaben des Kreisverbandes und der vier Seniorenwohnheime in der vergangenen Sitzungs.

Kreisvorsitzender Simon Wittmann hielt fest, dass einmal mehr die wirtschaftliche Sparsamkeit sowohl beim Kreisverband als auch bei den Seniorenheimen Weiden, Erbendorf, Eschenbach und Hammergmünd oberste Priorität hatte. Das zeichne Geschäftsführung und Personal in hohem Maße aus. Die Aufwendungen des Kreisverbandes liegen bei 12 431 800 Euro. Im Seniorenwohnheim Erbendorf sind es 3 999 450 Euro, im Seniorenwohnheim Eschenbach 3 830 200 Euro und im Seniorenwohnheim Hammergmünd

3 250 400 Euro. Die Haushalte konnten ausgeglichen werden. Auch Schatzmeister Gerhard Kneidl sprach von einem positiven Ergebnis. Für die Vorstandschaft war es ebenfalls kein Problem, „ grünes Licht „ zu geben.

Die Qualität des ambulanten Pflegedienstes wurde einer Prüfung unterzogen, sagte Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer, der auch die Ergebnisse vorstellte. Die Hauskrankenpflege in der BRK-Sozialstation erhielt die MDK-Note 1.0, im Senioren Wohn- und Pflegeheim Erbendorf liegt sie bei 1.2, in Eschenbach bei 1.0 und in Weiden bei 1,2.

Eingehend diskutiert wurde die Notwendigkeit einer Neuanschaffung eines UG-SanEL-Fahrzeuges. Der Anschaffungspreis von rund 200 000 Euro soll nach Verhandlungen mit der Regierung der Oberpfalz mit rund 119 000 Euro öffentlich gefördert werden. Das veranlasste die Vorstandschaft, sich für die Neuanschaffung des Fahrzeuges zu entscheiden. Der Förderantrag soll umgehend eingereicht werden.

Ausführlich informierte Kreisgeschäftsführer Galitzdörfer die Vorstandschaft über die Änderung der Mittelverteilung im Rettungsdienst. Für das Jahr 2019 werde anstatt des Kostenerstattungsprinzips die Budgetreglung angewandt. Die Mittelverwendung errechne sich durch die Ehrenamtsquote.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.