19.02.2020 - 15:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Adventslicht spendet für gemeinnützige Vereine aus der Region

Aus dem Hilfswerk Adventslicht verteilt Renate Freuding-Spintler 32.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus der Region. Die haben schon viel vor damit.

Renate Freuding-Spintler verteilt 32 000 Euro aus dem Hilfswerk Adventslicht an gemeinnützige Vereine aus der Region.
von Redaktion ONETZProfil

„Vor unserer Haustüre den Menschen etwas Gutes tun“: Das ist das Ziel von Renate Freuding-Spintler. Schon zum 38. Mal verteilt die sozial engagierte Unternehmerin Spenden an gemeinnützige Vereine aus der Region. Insgesamt konnten sich diese schon über 1,35 Millionen Euro freuen. Auch 2020 verteilte sie insgesamt 32.000 Euro an 18 Vereine in der Region.

Die Vereinsvertreter freuten sich über das zusätzliche Geld und erzählten, was sie alles damit bewirken können. Wichtig ist allen, dass damit den Menschen geholfen wird, am sozialen Leben teilzunehmen und mit anderen in Kontakt zu kommen.

• Ursula Hösl vom Sozialteam Oase Weiden etwa will das Geld vor allem in Freizeitmaßnahmen stecken.

• Auch die MS-Kontaktgruppe, vertreten von Marlies Schlegl, freute sich über die Unterstützung, die den Teilnehmenden Veranstaltungen ermöglicht.

• Hannelore Haberzett vom Kinderheim St. Elisabeth in Windischeschenbach will Kindern nach oft schlimmen Traumata einen sicheren und geschützten Raum geben und mit dem Geld Schulsachen und ähnliches Bedarfsmaterial bereitstellen.

• Franz Happach von der Rheumaliga plant, das Geld für die alljährliche Weihnachts- und Muttertagsfeier der Kranken zu verwenden. • Thilo Schmidt vom ARV bedankte sich für das Geld, das in der offenen Behindertenarbeit gebraucht wird.

• Auch die Parkinsongruppe vertreten von Günther Lederer und die Restless Leg Syndrom- Selbsthilfegruppe vertreten von Peter Ilchmann möchte Ausflüge und Gruppentreffen, sowie Kaffee und Kuchen bei Veranstaltungen organisieren.

• Lotte Hoffmann von der Krebs-Selbsthilfegruppe bedankte sich für die jahrelange Unterstützung und freute sich darüber, den Erkrankten Ausflüge und Arztvorträge ermöglichen zu können. Dieses Jahr kann eine Fahrt nach Lourdes stattfinden.

• Andrea Lang von Donum Vitae verriet, die Mutter-Kind-Gruppe zu unterstützen und sich somit besser um Einzelfälle kümmern zu können.

• Petra Mayer vom Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst möchte das Geld dafür nutzen, Demenzerkrankte und Menschen mit Behinderung die Beteiligung am sozialen Leben zu ermöglichen und einmal im Monat einen Chor veranstalten.

•Die Malteser konzentrieren sich auf die Trauerarbeit bei Kindern.

• Renate Buchfelder erzählt, dass sie von dem gespendetem Geld mehr Personen die Ausbildung zum Kinderhospizbegleiter ermöglichen möchten.

• Die Kinderkrebshilfe von Andreas Steindl kümmert sich nicht nur um Krebskranke, sondern auch um Kinder mit schweren Behinderungen. Er könne nun Fahrten zu Behandlungen finanzieren und den Kindern eine Reittherapie ermöglichen.

• Reinhard Zintl vom HPZ Irchenrieth verwendet das Geld für Zuzahlungen, und um den Kindern und ihren Eltern einmal einen Urlaub zu ermöglichen.

• Die Initiative e.V., die vor allem Obdachlose unterstützt, möchte das Geld für die Anschaffung eines Dienstautos nutzen. Vorsitzende Ursula Barrois freut sich darüber, dass mit den Spenden auch immer ein Notpaket für Obdachlose bereitgestellt werden kann.

• Neu in der Runde ist das Hospiz St. Felix, dessen Ziel es ist, Menschen bis zum Lebensende zu begleiten. Susanne Wagner möchte Niederflurbetten für Patienten, die oftmals an Orientierungsschwierigkeiten leiden, bereitstellen, um so die Sturzgefahr zu mindern.

• Kathrin Gleißner von der AS Neustadt, die vor allem psychisch und suchtkranke Menschen und Jugendliche ambulant betreut, ist froh über die Kochgruppe und das Sommerfest, das den Betroffenen soziale Kontakte ermöglicht.

• Jost Hess vom AK Asyl freut sich über die Möglichkeit, den 250 Flüchtlingskindern, die im letzten Jahr vermehrt aufgrund des Familiennachzugs nach Weiden gekommen sind, beim Erlernen der deutschen Sprache zu helfen. "Die Kinder werden gleich in eine Regelklasse eingeschult und haben am Anfang natürlich Verständnisschwierigkeiten. Mit dem Geld ermöglichen wir nun, dass sie in Kleingruppen Deutschunterricht erhalten", erklärt Hess.

• Adele Pscherer vom SOS Kinderdorf Immenreuth freut sich ebenfalls über die Unterstützung, mit der sie neue Spielgeräte für das Kinderdorf anschaffen möchte.

Renate Freunding-Spintler sprach allen gemeinnützigen Organisationen ihren Respekt aus und freute sich, dass sie alljährlich die Vereine aus der Region unterstützen kann. Ohne das Adventslicht wäre dies alles nicht möglich. Die nächste Benefizveranstaltung ist der alljährliche Abend mit dem Schirmitzer Teenie-Chor am 18. Mai.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.