12.07.2019 - 09:28 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Alexandra Wildenauer neue Konrektorin an der Rehbühlschule Weiden: Aufstieg in die Schulleitung

Die Rehbühlschule Weiden bekommt eine neue Konrektorin: Alexandra Wildenauer kommt aus der "mobilen Reserve" von der Grundschule Altenstadt. Die Beförderung bedeutet für die Störnsteinerin "Neuland" und ist eine "Herausforderung".

Freut sich auf ihre Zeit an der Weidener Rehbühlschule: Die neue Konrektorin Alexandra Wildenauer aus Sternstein.
von Tobias GräfProfil

Die Rehbühlschule Weiden bekommt eine neue Konrektorin: Alexandra Wildenauer kommt aus der "mobilen Reserve" von der Grundschule Altenstadt. Am 1. August tritt Alexandra Wildenauerihre neue Stelle an der Grundschule am Rehbühl an. Als Konrektorin wird die Störnsteinerin dann zum ersten Mal in ihrer bisherigen Laufbahn Teil der Schulleitung sein. "Ja, das ist Neuland für mich, aber ich bin sehr erfreut. Von der Entscheidung war ich überrascht, doch ich nehme Herausforderungen immer gerne an", sagt die 39-Jährige zu ihrer Beförderung.

Bisher unterrichtete Wildenauer an der Grundschule in Altenstadt an der Waldnaab. Als Teil der "mobilen Reserve" war sie von ihrer Stammschule Floß für ein Jahr als Schwangerschaftsvertretung dorthin abgestellt. Der Wechsel an die Weidener Grundschule fällt der Pädagogin nicht schwer: "Einige Kollegen sind mir noch aus gemeinsamen Seminarzeiten bekannt und mit der Schulleiterin Tanja Willax-Nickl war ich bereits auch schon im Kontakt. Ich freue mich vor allem auf das breite Spektrum an der Rehbühlschule, da herrscht ein buntes Miteinander von Schülern jeglicher Herkunft."

Die Störnsteinerin ist verheiratet und hat drei Buben im Alter von 2, 4 und 17 Jahren. Seit 2006 ist die Mutter im Schuldienst - mit unterschiedlichen Stationen in der Oberpfalz. Nach dem Referendariat in Neustadt unterrichtete Wildenauer zwei Jahre an der Weidener Montessori-Schule, ehe sie nach Fensterbach in den Landkreis Schwandorf wechselte. Weil sie sich für Inklusion einsetzt, arbeitete sie dort eng mit dem Heilpädagogischen Zentrum in Amberg zusammen und leitete eine Partnerklasse. Einer weiteren Station in Altenstadt folgte die Elternzeit und daran anschließend der Einsatz in der "mobilen Reserve". Die neue Tätigkeit in der Schulleitung wird für die Lehrerin nun stärkere Veränderungen in ihrem Berufsalltag mit sich bringen. "Ich werde schon noch selbst unterrichten und auch eine Klasse leiten. Aber als Konrektorin ist man verstärkt als Vertretung im Einsatz und verwendet ein höheres Zeitpensum auf Organisationsaufgaben. Man plant zum Beispiel den Stundenplan, Schulfahrten oder macht mehr Personalführung."

Wildenauer besuchte als Kind die Grundschule in Neustadt und wurde durch ihre Lehrer auf den Pädagogenberuf aufmerksam. Das Unterrichten macht der 39-Jährigen Spaß, auch, wenn das Schulwesen laufenden Veränderungen unterliegt. "Der größte Wandel im Vergleich zu früher liegt darin, dass inzwischen individuell geschult wird. Dadurch hat sich auch der Lehrstil vom frontalen zum kooperativen Unterricht geändert."

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