Von Sonja Kaute
Die Sache ist mysteriös: Einerseits deuten Aussagen von Anwohnern darauf hin, dass am Hammerweg tatsächlich ein Hund angeschossen wurde. Gleich mehrere Menschen berichten vor Ort davon, den Besitzer zu kennen, vielleicht sogar ein Bild vom verletzten Tier gesehen zu haben. Die Polizei wüsste Bescheid, und der schwer verletzte Hund habe zum Tierarzt gebracht werden müssen.
Andererseits sind der Polizei laut ihrem Sprecher keine Vorfälle gemeldet worden, und bei den Tierärzten verlaufen seine Anfragen negativ. Anwohner berichten von zwei verschiedenen Straßen, in denen der Besitzer des angeschossenen Hundes wohnen soll. Sind mehrere Hunde betroffen?
Bei der Spurensuche füllt sich das Puzzle mit Teilen, doch diese ergeben kein schlüssiges Bild. Und die Bitten um Rückrufe von denen, die vielleicht Aufklärung bieten könnten, bleiben erst einmal unerfüllt.
Sollte die Angelegenheit jedoch wahr sein und sich der Vorfall obendrein so nahe an einem großen Kinderspielplatz ereignet haben, wäre das eine ernstzunehmende Straftat. Der Täter gehörte bestraft - auch wenn ein angeschossenes Tier als Sachbeschädigung gilt.















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