19.12.2019 - 12:52 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Augustinus-Gymnasium serviert musikalische Schätze in Herz Jesu

Fröhlich, klassisch und voller kleiner musikalischer Schätze: So begeistert das Weihnachtskonzert des Augustinus-Gymnasiums am Mittwochabend in der bis auf den letzten Platz gefüllten Herz-Jesu-Kirche

Immer wieder ein Genuss: Kammerchor, Unterstufenchor und Orchester gemeinsam bei "Adeste Fideles".
von Helmut KunzProfil

Für seine Darbietung wurde das Weihnachtskonzert-Team der Schule wieder mit Standing Ovations bedacht. Stimmungsvolle Christmas-Hits im Wechsel mit barocken Juwelen. Die Weihnachtszeit ist eben doch die schönste Zeit des Jahres.

Stellvertretender Schulleiter Thomas Kreuzer hieß die Gäste willkommen. Viele hatten wegen des großen Andrangs Probleme beim Parken, wie sich im Umfeld des Gotteshauses abzeichnete. Denn so voll ist die Kirche normalerweise nur an Weihnachten. Ähnlich wie in der Osternacht war der Innenraum völlig abgedunkelt, als sich der Unterstufenchor mit den Instrumentalisten im Altarraum aufstellte. Völlig unorthodox, nur mit Kerzen in den Händen, sang der Chor „Es wird scho‘ glei‘ dumper“.

Die Organisationsleitung lag erstmals ausschließlich in Frauenhand. Die Ensembles und Solisten wurden von Johanna Meindl, Katharina Scharnagl und Gertrud Werner auf ihre Auftritte vorbereitet. Musiklehrer und Kirchenmusiker Franz Xaver Oswald, der im vergangen Jahr noch großartig mit eingespannt war, hatte ja die Schule gewechselt. Die Aufführung war dennoch ein herausragendes Beispiel Weidener Schulmusik.

Brillant eröffnete David Kirchsieper auf der Orgel mit dem „Entree Pontificale op. 104/1“ von Marco Enrico Bossl aus dem Dunkel des Raumes heraus den erleuchteten Teil des Konzerts. Darauf antwortete der Unterstufenchor mit Georg Friedrich Händels effektvollem „Joy to the World“. Es folgte Vivaldis „Sonate inD-Dur RV 84“, aufgeführt von Johanna Nickl (Flöte), Anna-Katharina Käs (Violine) und Bastian Zötzl (Klavier).

Das Augustinus-Gymnasium ist immer wieder für Überraschungen gut. Denn jetzt kam ein echter Leckerbissen. Michaela Nowak und Vincent Poschenrieder sangen fehlerfrei und ergreifend auf Hawaiianisch den Aloha-State-Weihnachtsklassiker „Mele Kalikimaka“. Die Organisatoren verstanden es eben geschickt, den Abend möglichst abwechslungsreich zu gestalten.

Auf den Ausflug nach Polynesien folgte das Instrumentalensemble mit der Swing-Nummer „Swingle Bells“. Das Gesangsensemble legte mit „Ich brach drei dürre Reiselein“ nach. Eine prächtige Vorstellung lieferte das perfekt eingestellte Orchester mit „Harry’s wondrous World“ aus der Feder des Filmkomponisten John Williams. Arrangement: Katharina Scharnagl. Das begeisterte Publikum fühlte sich für wenige Minuten in Harry Potters Hogwarts-Schule versetzt.

Das Gesangsduo Jana Tölzer und Gregor Michl sang „Die Sterne am Himmel träumen“ und das Vokalensemble „Christmas Lullaby“. Von der Empore herab erklang Händels „Sonate in F-Dur opf 1/12“, auf der Violine in zarten Klangfarben von Johanna Pickert vorgetragen. Kirchsieper balancierte dazu mit viel Feingefühl auf der Orgel. Schließlich zogen die Mitglieder des Kammerchors, würdevoll die Mutter Gottes preisend, durch das Hauptportal zum Altar. Es folgten „Es blüh’n drei Rosen", „Dixit Maria ad Angelum“ und „Shepherds Run“.

Das große Finale gestalteten Kammerchor, Unterstufenchor und Orchester gemeinsam mit John Readings „Adeste Fideles“: „Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelschöre.“ Der begeisterte Beifall forderte noch eine Zugabe.

Ein prächtige Vorstellung lieferte das perfekt eingestellte Orchester mit „Harry’s wondrous World“ aus der Feder des Filmkomponisten John Williams.
Händels „Sonate in F-Dur opf 1/12“, auf der Violine in zarten Klangfarben von Johanna Pickert vorgetragen.
Michaela Nowak und Vincent Poschenrieder sangen fehlerfrei und ergreifend auf Hawaiianisch den Aloha-State-Weihnachtsklassiker „Mele Kalikimaka“.
Ähnlich wie in der Osternacht war der Innenraum völlig abgedunkelt, als sich der Unterstufenchor gemeinsam mit den Instrumentalisten im Altarraum aufstellte und nur mit Kerzen in den Händen „Es wird scho‘ glei‘ dumper“ sang.
Ähnlich wie in der Osternacht war der Innenraum völlig abgedunkelt, als sich der Unterstufenchor gemeinsam mit den Instrumentalisten im Altarraum aufstellte und nur mit Kerzen in den Händen „Es wird scho‘ glei‘ dumper“ sang.
Immer wieder ein Genuss: Kammerchor, Unterstufenchor und Orchester gemeinsam bei "Adeste Fideles".
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.