In zwei Schritten soll an 20 bis 25 Standorten die aktuelle Situation auf den Straßen festgestellt werden. Die Zahlen dienen als Grundlage für die Fortschreibung des städtischen Verkehrskonzeptes. Mithilfe von Videokameras und Seitenradargeräten werden die Fahrzeugmengen an Kreuzungen und anderen Stellen erhoben.
Die Zählungen von Knotenpunkten erfolgen an einzelnen Werktagen, die Querschnittszählungen teilweise über eine Woche, um Tages- und Wochenganglinien zu gewinnen. "Die Auflösung der Videoaufzeichnungen ist so gering, dass weder Kennzeichen, Gesichter, noch andere Persönlichkeitsmerkmale zu erkennen sind", heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Seidel spricht von einer geringeren Fehlerquote bei dieser Methode als bei anderen Verfahren.
Im Moment geht es ausschließlich um die Zahl der Autos. Das Verkehrskonzept solle aber auch andere Verkehrsarten wie Fußgänger und Radler widerspiegeln, so Seidel. Ob dafür eigen Zählungen geplant seien, könne er im Moment nicht sagen. "Wenn der Gutachter es für nötig erachtet, wird auch der nichtmotorisierte Verkehr gezählt."
Mit den Messungen betraut ist das Büro R+T Verkehrsplanung in Darmstadt. "Die Erhebungsinhalte und -methoden werden nach den bundesweiten ‚Empfehlungen für Verkehrserhebungen – EVE‘ durchgeführt und ausgewertet", teilte die Stadt weiter mit.













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