Weiden in der Oberpfalz
15.07.2019 - 14:14 Uhr

Bienenseuche: Sperrgebiet in Weiden erweitert

Die Bienenseuche grassiert in Weiden. Das meldete das Veterinäramt im Mai und richtete im Osten der Stadt einen Sperrbezirk ein. Aktuell wurde an fünf Bienenstandorten die Amerikanische Faulbrut nachgewiesen – und der Sperrbezirk erweitert.

Honigbienen fliegen einen Bienenstock an. Symbolbild: Wolfgang Kumm/dpa
Honigbienen fliegen einen Bienenstock an.

Auch Tröglersricht zählt nun zum Sperrbezirk und markiert dessen östliche Grenze. Im Norden zieht sich die Sperrzone bis zum Almesbacher Weg, im Süden bis zur Leuchtenberger Straße. Die westliche Grenze bildet der Ludwig-Wolker-Weg. Auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien informiert die Stadt Weiden, dass dieser Sperrbezirk noch mindestens zwei Monate aufrecht erhalten werden muss. In diesem Zeitraum soll die Nachuntersuchung aller Völker im Sperrbezirk erfolgen.

Kein Honig als Futter

"Die Nachuntersuchung ist frühestens zwei Monate nach Sanierung der Völker sinnvoll und gesetzlich möglich", erklärt die Stadt Weiden weiterhin. Dabei sei diese Sanierung der positiv auf den Erreger der Amerikanischen Faulbrut getesteten Völker dank der Mithilfe der lokalen Bienensachverständigen fast abgeschlossen.

Dennoch appelliert die Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz weiterhin an die Bevölkerung, keine Insekten mit Honig zu füttern. Zudem seien Honiggläser nur gereinigt und verschlossen zu entsorgen. Die Bienenhalter dagegen werden angehalten, jedes Volk zu melden und einen Standortwechsel sofort anzuzeigen.

Weiden in der Oberpfalz31.05.2019
 
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