Weiden in der Oberpfalz
09.04.2024 - 12:55 Uhr

Bürger sollen Weidens Kulturlandschaft der Zukunft mitgestalten

Jetzt sind die Bürger am Zug: Wie soll Kultur in der Stadt Weiden in Zukunft aussehen? Welche Veranstaltungen laufen gut, welche fehlen? Eine Umfrage soll bei der Entwicklung der Kulturlandschaft helfen.

Wie kann Kultur in Weiden in der Zukunft aussehen? Das Projekt erläutern Sabine Guhl, Oberbürgermeister Jens Meyer und Roswitha Rudisch (von links). Bild: fz
Wie kann Kultur in Weiden in der Zukunft aussehen? Das Projekt erläutern Sabine Guhl, Oberbürgermeister Jens Meyer und Roswitha Rudisch (von links).

Ob eine kulturelle Veranstaltung von Erfolg gekrönt ist, entscheidet nur das Publikum. Es kommt – oder bleibt weg. Deshalb sollen jetzt die Bürgerinnen und Bürger aus Weiden helfen, die Zukunft der Kultur in der Stadt mitzugestalten. "Kultur ist Weidens Seele", stellt auch Oberbürgermeister Jens Meyer fest.

In einem Pressegespräch mit Oberpfalz-Medien informiert er gemeinsam mit Roswitha Ruidisch von der Stabstelle für Stadtentwicklung und Sabine Guhl als zukünftige Leiterin des Kulturamts über aktuelle Entwicklungen im Kulturbereich. Die Stadt Weiden sei als eine von dreizehn Kommunen in Bayern in das Programm "Demokratiefeste Kommune" des Bayerischen Heimatministeriums aufgenommen worden. Im Rahmen dieses Förderprojekts werden 2024 die städtischen Kulturveranstaltungen unter die Lupe genommen.

Stadt will Feedback einholen

Bei der Gestaltung des Angebots sollen auch die Bürgerinnen und Bürger mitwirken. "Wir wollen alle mitnehmen. Kulturschaffende, Kulturinteressierte und in der Kultur tätige Ehrenamtliche", verdeutlicht der Oberbürgermeister. Dabei stehe sowohl der demografische Wandel wie auch die Zuwanderung im Fokus. "Wir wollen mit der Bürgerbefragung ein Feedback darüber, was gut läuft und was man auch anders oder zusätzlich machen könnte, um einen kulturellen Fahrplan für die kommenden Jahre zu entwickeln", so Meyer.

"Wenn sich die Gesellschaft verändert, müssen wir schauen, ober unser Kulturangebot noch in den aktuellen Zeitgeist passt", hob Ruidisch heraus. Um eine möglichst breite Bürgerschaft zu erreichen, will man die Befragungen über verschiedene Kanäle laufen lassen. Einerseits sollen Besucher bei bestehenden Kulturveranstaltungen befragt werden. Eine Teilnahme an der Befragung ist möglich bei den Literaturtagen, den Max-Reger-Tagen, den Sommerserenaden sowie beim Bürger- und Volksfest. Ein Querschnitt der Bevölkerung wird postalisch angeschrieben – um auch die Meinung von Personen zu bekommen, die den Events fernbleiben. Außerdem soll eine Auswahl an Kulturschaffenden interviewt werden. Im Juli soll es bei einer Bürgerwerkstatt bereits eine Zwischenbilanz geben.

Befragungen schon ab sofort

Ein Dialog, der sich auch nach 2024 fortsetzen soll, ist für die zukünftige Kulturamtsleiterin und Nachfolgerin von Petra Vorsatz, Sabine Guhl, eine wertvolle Chance. Ihr ist es wichtig, auch die Vereine, die wertvolle Kulturarbeit leisteten, mit einzubinden. Guhl lädt ganz besonders die Besucher der Weidener Literaturtage ein, an der Befragung teilzunehmen. Ab sofort beginnen bei den Kulturveranstaltungen die Befragungen vor Ort.

In einer Art Zukunftswerkstatt können sich Bürgerinnen und Bürger online mit ihren Meinungen und Ideen zur Kultur in Weiden in den Befragungsprozess einbringen. Weitere Informationen gibt es auf: www.weiden.de/kulturzukunft.

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