Weidener Frauen stecken für die Kindererziehung häufiger beruflich zurück als Männer. Das teilt die Stadt Weiden nun in einer Pressemeldung mit. Demnach bezogen 1752 Weidener Frauen im Jahr 2020 Elterngeld. Insgesamt bekamen 1987 Personen Elterngeld, der Anteil der Frauen entspricht also 88 Prozent.
Offensichtlich entscheiden sich doch viele Paare bei einer Familiengründung für eine klassische Arbeitsteilung. Ein Umstand, der schon vor der Corona-Pandemie vorhanden war und nun laut Mitteilung der Stadt durch die Umstellung auf Homeoffice und Home-Schooling verstärkt wird.
Die Statistik zeigt aber auch, dass knapp ein Drittel der weiblichen Elterngeldbezieher die Variante „Elterngeld Plus“ bezieht, die eine Teilzeiterwerbstätigkeit fördern soll. Dieser prozentuale Anteil wächst jährlich leicht an.















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