20.03.2020 - 19:01 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Coronakrise: Tafel in Weiden kann Betrieb doch aufrecht erhalten

Des Gaststätten Leid ist der Tafel Freud. Denn die Lokale, die wegen der Corona-Pandemie schließen müssen, spenden für die Tafel. Der Betrieb stand trotzdem auf der Kippe.

Junge Menschen haben auf den Hilferuf der Tafel in der Coronakrise reagiert.
von Simone Baumgärtner Kontakt Profil

Die Sorgen des Vorsitzenden der Tafel Weiden-Neustadt, Josef Gebhardt, waren groß: Während die einen Hamsterkäufe tätigten, bangten die Kunden der Tafel um die Versorgung. Gingen doch die Lebensmittelspenden um 20 Prozent zurück. Doch nun hat Gebhardt wieder Grund zur Freude.

Denn dank der Berichterstattung von Oberpfalz-Medien über die bange Situation, meint Gebhardt, passierten gleich zwei bemerkenswerte Dinge. Zum einen hätten viele Gaststätten, die schließen mussten, ihre Lebensmittel der Tafel gespendet. Zum anderen hat die Tafel neue Ehrenamtliche gewonnen. "Sieben Neue sind bereit mitzuhelfen", sagt Gebhardt und betont: "Sechs davon sind junge Menschen." Weitere würden sich zu Beginn der neuen Woche vorstellen.

Junge Helfer: Das sei gerade jetzt wichtig, wo Ältere einen höheres Gesundheitsrisiko tragen. Und bislang waren es doch gerade die Senioren, die sich ehrenamtlich bei der Tafel engagiert haben. "15 unserer Ehrenamtlichen haben sich wegen der Coronakrise abgemeldet. Wir können den Betrieb nur durch diese neue Personalhilfe aufrecht erhalten."

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