Weiden. (uz) "Drah di ned um". Von 2011 bis 2017 war er Kontrabassist und Songwriter bei den Chiemgauer Gypsy-Rockern „Django 3000“. Inzwischen ist Michael Unfried Fenzl solo. Was nicht ganz stimmt, weil er inzwischen eine eigene Band hat. Und mit diesem Bandprojekt brachte er am Mittwochabend Weiden zum Tanzen. Fenzl spielte die Mittwochs-Sommerserenade im Max-Reger-Park.
Und natürlich stellte er auch seine energiegeladene Debüt-Single „Dea ma wos ma woin“ vor: Tun wir, was wir wollen. Der Abend war ein Gemisch aus Feierabend-Reggae, Tanzboden-Rock, wuidem Funk und einem herzhaften Schuss Ska. Wer die Texte verstehen wollte, musste ganz genau hinhören. Fenzl sang boarischen Dialekt, sang von Liebe, Tanzen, manchmal auch - wenn’s langsam wurde - von Melancholie. Ausgelassen, wie der Titel eines seiner Songs: "Fenzl unchained". Auf und vor der Bühne.
Weiden in der Oberpfalz
12.07.2018 - 08:59 Uhr
"Dea ma wos ma woin"
von Helmut Kunz
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