18.04.2019 - 16:11 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Disput der Dezernenten um ein Nummernschild "auf Halbmast"

Das Kennzeichen des Baudezernenten Oliver Seidel (mit den Initialen seiner beiden Buben) hat an Halt verloren. Der "Fall" fällt der Finanzdezernentin sofort ins Auge und sorgt für einen ungewöhnlichen Disput, der von der Schlagfertigkeit der Personen an der Stadtspitze zeugt. .
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

(wd) Die Dezernenten der Stadt vertreten die Interessen ihrer Ressorts, und die sind nicht immer deckungsgleich. Dass es bei einer Bierprobe durchaus nicht bierernst zugehen muss, bewiesen sie am Gründonnerstag bei einem Disput, der sich in etwa so zugetragen hat:

Bau- und Planungsdezernent Oliver Seidel kommt pünktlich, parkt seinen privaten Audi A 1 in der Keplerstraße, unweit der Gambrinus-Brauerei. Stadtkämmerin Cornelia Taubmann und Rechtsdezernentin Nicole Hammerl rollen etwas später an. Begrüßung im Hof der Brauerei. Taubmann zu Seidel: "Oh, Unfall gehabt? Dein Nummernschild hängt auf Halbmast, das ist ganz schief." Seidel: "Kein Unfall. Die Halterung hat sich gelockert." Augenzwinkernd fügt er hinzu: "Kein Wunder bei den schlechten Straßen in Weiden. Die Stadtkämmerin stellt zu wenig Geld zur Verfügung, um die Straßen herzurichten."

Darauf Taubmann, schlagfertig: "Die Kämmerin gibt, was sie kann. Der Baudezernent hat ausreichend Geld. Er setzt es falsch ein, wenn die Straßen, auf denen er fährt, so schlecht sind."

Rechtsdezernentin Nicole Hammerl hält sich raus: "Das machen die zwei schon unter sich aus." Na, dann: Prost!

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.