Nach einem spannenden Fußballmatch ist es doch besonders schön, wenn man sich direkt danach im Sportheim bei einem Glas Bier, einer Cola oder einem Essen entspannen kann. Shefshet Gashi sorgt dafür, dass diese Tradition bei der DJK nicht unterbrochen wird . Er betreibt seit 1. März die Vereinsgaststätte am Ludwig-Wolker-Weg und zeichnet somit für einen nahtlosen Übergang verantwortlich. Die Vorpächterin Mimi Ehring wollte sich nach neun Jahren gastronomisch verändern und hat das Sportheim des VfB Mantel übernommen. Vermittelt hatte dritter DJK-Chef Reinhold Wildenauer.
"Gashi ist eine sehr gute Wahl für den Verein", sagt Wildenauer. Er war es auch, der Gashi angeworben hat, weil er ihn schon von einer früheren Zusammenarbeit her kannte. Gashi war nämlich bereits von 2012 bis 2015 Wirt im DJK-Sportstüberl und ist mit den Gepflogenheiten vor Ort bestens vertraut. Außerdem war sein Sohn Blendi Gashi, heute Barkeeper, langjähriger DJK-Kicker. Die DJK-Wirtschaft heißt jetzt "Shefi's Grill".
Leidenschaftlicher Koch
Gashi ist Selfmade-Gastronom. Das Kochen hat er sich autodidaktisch beigebracht, wie er Oberpfalz-Medien erzählt. Er koche für jeden Geschmack, verspricht er. "Kochen ist mein Hobby, meine große Leidenschaft." Auch daheim, wie seine Frau Merita bestätigt. "Ich bin schon seit 2007 Gastronom." Damals fing er als Betreiber der Pizzeria "Il Giardino" in Pirk an. Aber schon vorher jobbte er in der Gastronomie.
Mit der DJK hat Gashi, was den Vereinsvorstand, wie auch die Sportler betraf, in der Vergangenheit nur beste Erfahrungen gemacht. Trotzdem hatte er seinen Vertrag 2015 gekündigt. Zugunsten einer eigenen Immobilie in Floß, die er 2016 erwarb. Dort eröffnete er das "Shefi's Grillhaus", das inzwischen vermietet ist. Heute wohnt Gashi wieder in Weiden. Er glaubt, das richtige Konzept für ein Sportheim gefunden zu haben. "Bei mir ist die Speisekarte gut durchgemischt, es gibt für jeden was. Von der Currywurst bis zum Grillteller, von der Pizza bis zum Schnitzel. Dazu Vorspeisen und Salate." Die grobe Geschmacksrichtung liege irgendwo zwischen Balkan, Italien und Deutschland. Die Lebensmittel beziehe er regional.
Seit 30 Jahren in Deutschland
Gashi stammt aus dem Kosovo und kam 1991 nach Deutschland. Natürlich stehen auch einige seiner Nationalspeisen auf der Speisekarte, wie zum Beispiel Qebapa oder Pleskavika. "Ich habe das Angebot gegenüber 2015 leicht verändert." Er habe freie Hand. Der Verein rede ihm da nicht drein. Aber ein Sportheim zu bewirtschaften sei immer schwierig. Der Wirt teilt sich die Arbeit mit seiner Frau. Sohn Blendi ist gelernter Barkeeper, steht hinterm Tresen und ist beredsamer Ansprechpartner für die Gäste. Wenn mal Not am Mann ist, hilft der zweite Sohn Bleron in der Küche mit. Beide Söhne sind mit der Gastronomie aufgewachsen. Man kann sagen: Die Familie ist ein eingespieltes Team. Im Sommer will der neue Sportheimwirt auch den Biergarten am Flutkanal bewirtschaften.
Der neue, alte Pächter
- Shefshet Gashi war von 2012 bis 2015 Pächter im DJK-Sportheim in Weiden.
- Kam 1991 aus dem Kosovo nach Deutschland.
- Von 2015 bis 2024 waren Mimi und Thomas Ehring Pächter.
- Seit 1. März 2024 hat Gashi Sefshet mit seiner Frau Merita wieder das Vereinslokal am Ludwig-Wolker-Weg übernommen.















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