Sozialpädagogin Theresa Sowa-Maier hatte sich in den vergangenen Wochen zusammen mit ihrem Team mächtig ins Zeug gelegt, um ein Spiel zu entwickeln, das Jugendlichen aus den 7. und 8. Klassen der Weidener Schulen einen spannenden Vormittag im Juz verspricht und gleichzeitig die Schüler in Sachen Teamarbeit, Auffassungs- und Kombinationsfähigkeit sowie Geschicklichkeit zu Höchstleistungen anspornt. Innerhalb von 120 Minuten müssen die Jugendlichen Rätsel in vier verschiedenen Räumen des Hauses lösen, Schlüssel sammeln und am Ende hoffen, dass es genau die richtigen sind, die dazu benötigt werden, um den Schatz zu bergen.
„Unser Ziel ist es, den jungen Menschen ein Gemeinschaftserlebnis zu bescheren, das sie in ihrem Klassenverband stärkt und ihnen gleichzeitig die unterschiedlichen Möglichkeiten des Jugendzentrums für ihre Freizeitgestaltung aufzeigt", erklärte Sowa-Maier zum Hintergrund des Spiels. Horrorszenarien und ein starker Gruselfaktor seien hierbei kontraproduktiv. „Der Fokus liegt auf den positiven Erfahrungen, die die jungen Menschen für sich mitnehmen können. Das funktioniert nicht, wenn sie ständig Sorge haben müssen, erschreckt zu werden.“
Um herauszufinden, ob die ausgetüftelten Rätsel gut ankommen, die Zeit richtig eingeplant ist oder vielleicht noch der eine oder andere Haken im Spiel versteckt ist, der beim Aufbau nicht erkannt werden konnte, war das Jugendzentrum Selb als „Testgruppe“ eingeladen. Innerhalb von zwei Stunden rätselte diese sich durch das Jugendzentrum. Tipps wurden, wie in einem echten Escape-Game über ein Walkie Talkie eingeholt, die Zeit lief unerbittlich gegen die sechs Jugendlichen aus unterschiedlichen Schulformen und die Rätsel forderten sie bis zur letzten Minute.
Und das Fazit? „Es war mega!“ Darin waren sich alle einig. Auch wenn jeder eine andere Aufgabe als Highlight betrachtete. Am Ende war klar: "Wir können den Escape Room nur weiterempfehlen."
Damit nun auch die Jugendlichen der Stadt Weiden in den Genuss des Escape-Games kommen, versenden Sowa-Maier und Julia Zimmermann in den kommenden Tagen Einladungen. Das Spiel ist so ausgelegt, dass es über einen längeren Zeitraum immer wieder im Juz stattfinden wird. „Da wir dafür aber immer alle Räume umbauen und präparieren müssen und wir den normalen Alltag im Haus dafür nicht ändern möchten, ist die Nutzung nur über Schulen und die damit verbundene Einladung möglich,“ erklärte Zimmermann.













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