Zum zehnten Mal hat die Universität Regensburg die Dr.-Hans-Riegel-Fachpreise für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten an Schülerinnen und Schüler aus Niederbayern und der Oberpfalz verliehen. In Kooperation mit der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung wurden in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik die besten 12 aus knapp 130 Einsendungen ausgezeichnet. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stiftung hervor. Hier glänzen auch zwei Schüler von zwei verschiedenen Schulen in Weiden.
So holte sich im Bereich Mathematik Simon Völkl von der FOS/BOS Weiden mit dem Thema „Maths in Games: Schiffe versenken – Strategiespiel oder doch nur Glück?“ den zweiten Platz. Im Bereich Physik überzeugte Florian Moßner vom Augustinus-Gymnasium Weiden mit dem Thema „Balls on an Elastic Band (GYPT 2022)“. Er belegte damit den dritten Platz.
Die Preisverleihung fand mit zahlreichen Ehrengästen im Rahmen eines feierlichen Festakts auf dem Campus der Universität Regensburg statt. Auch Wissenschaftsminister Markus Blume gratulierte in einer Videobotschaft: "Ein toller Tag für alle Preisträgerinnen und Preisträger: Das Abitur frisch in der Tasche und jetzt direkt noch den Preis einer Hochschule. Herzlichen Glückwunsch!" Er dankte zudem der Stiftung, die mit ihrer Arbeit das Interesse am MINT-Bereich fördere.
Die Dr.-Hans-Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz dotiert. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Seminararbeiten durch die jeweiligen Fachlehrkräfte. Neben den Preisgeldern ermöglichen die Fachpreise den Zugang zu nachhaltigen Förder- und Vernetzungsangeboten in Form von Fachseminaren und Konferenzen.
Eine Jury aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Regensburg bewertete die Arbeiten laut der Pressemitteilung nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei eine gut herausgearbeitete Fragestellung, Kreativität bei Lösungsansätzen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil (z. B. in Form von Experimenten) besonders wichtig waren.













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