Bei der internationalen Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik Intec in Leipzig erhielt die Weidener BAM GmbH den „Intec-Nachwuchspreis“. Von der Auszeichnung profitiert jetzt eine Weidener Einrichtung, die eine wichtige Rolle für den Nachwuchs in der Stadt spielt: die Offene Ganztagsschule an der Albert-Schweitzer-Schule. Das gesamte Preisgeld in Höhe von 1500 Euro gab Geschäftsführer Marco Bauer jetzt zur Anschaffung von Lernmaterialien weiter.
Der Intec-Nachwuchspreis honoriert die beispielhafte Talentgewinnung und -förderung des jungen Weidener Unternehmens. „Wir haben sofort nach Erhalt des Preises entschieden, dass wir das Geld an eine Einrichtung spenden wollen, die sich nachhaltig für die Bildung von Kindern und Jugendlichen in unserer Heimatstadt engagiert“, berichtet Marco Bauer. Die Offene Ganztagsschule, die Grundschüler nach Unterrichtsende betreut, ein Mittagessen bietet, die Freizeit gestaltet und die Hausaufgaben betreut, sei daher der ideale Empfänger.
„Hier wird der Grundstock gelegt, um den Schülern, die häufig aus so genannten „bildungsfernen“ Familien stammen, gute Bildung zu vermitteln – unabhängig von Einkommen und Herkunft der Eltern“, erklärt Martina Weiß von der gfi gGmbH, die die Offene Ganztagsschule koordiniert. Dies erspare später oft den Weg in die Arbeitslosigkeit oder in aufwendige Fördermaßnahmen. „Nur wer richtig lesen, schreiben und rechnen kann, hat gute Chancen für die Zukunft.“ Martina Weiß und Andrea Fröhler, die Rektorin der Albert-Schweitzer-Schule, dankten Bauer für die Spende, von der Materialien zur Lernförderung angeschafft wurden. „Denn von staatlicher Seite stehen Fördermittel nur für die Personalkosten zur Verfügung, nicht für Material“, sagte Martina Weiß. Mit den neuen Materialien können die Grundschüler noch besser während der Hausaufgabenzeit unterstützt werden.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.