Weiden in der Oberpfalz
03.05.2023 - 10:07 Uhr

Förderverein „Möglichmacher“ aus Weiden hat neuen Vorsitzenden

Max Schultz (rechts) ist neuer Vorsitzender des Fördervereins "Möglichmacher". Sein Stellvertreter ist künftig Michael Hartinger (links), Marta Igras (Mitte) bleibt Kassiererin. Bild: Felix Mantel/exb
Max Schultz (rechts) ist neuer Vorsitzender des Fördervereins "Möglichmacher". Sein Stellvertreter ist künftig Michael Hartinger (links), Marta Igras (Mitte) bleibt Kassiererin.

In der Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Möglichmacher e.V.“ hat sich zum ersten Mal seit der Gründung 2021 eine Veränderung im Vorstandergeben. Der bisherige Vorsitzende Klaus Meierhöfer hat aus zeitlichen Gründen seinen Posten zur Verfügung gestellt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Trotz der schwierigen Lage während der Coronapandemie habe der Verein bereits beachtliche Unterstützung geleistet. So konnten zum Beispiel in einem Projekt Jugendliche in Weiden an einem Graffiti-Workshop teilnehmen. Außerdem wurden mehrere gezielte Hilfen für benachteiligte Familien und Jugendliche ermöglicht, wie Zuzahlungen bei Reittherapie, der benötigten Zahnspange, bei Klassenausflügen oder mit einer Fahrradspende. Auch Anwaltskosten im Asylverfahren sowie die Ermöglichung eines Familienbesuchs bei einem geflüchteten Jugendlichen konnten vom Verein übernommen werden.

An diesen positiven Start möchte die neue Führungsriegeanknüpfen. Zum Chef wurde der bisherige Stellvertreter, Max Schultz, gewählt. Als Zweiter Vorsitzender fungiert nun Michael Hartinger. Die finanziellen Geschicke leitet unverändert Kassiererin Martha Igras. Der Verein wurde 2021 durch Mitarbeiter der Firma „Dr. Loew“ gegründet. Alle Mitglieder waren im Bereich der Kinder- Jugend- und Familienhilfe bei „Dr. Loew“ tätig. In ihrer täglichen Arbeit wurden sie immer wieder mit Grenzen konfrontiert, die es zu überwinden galt. Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung von Heranwachsenden aus benachteiligten Familien besonders durch Sachzuwendungen. „Da, wo die staatlichen Unterstützungsangebote nicht ausreichen, setzen wir an. Mit eigenen Ideen und Projekten wollen wir dort helfen, wo es anzupacken gilt. Ebenso wichtig ist uns die Förderung von Maßnahmen zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“, erklärt Vorsitzener Schultz.

 
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