05.05.2019 - 17:01 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Frühlingsfest-Bilanz: Zu nass und zu kalt

Wie war das Frühlingsfest 2019? Der Festwirt will sich gar nicht erst äußern. Eine Schaustellerin sagt dagegen ganz offen über das kalte und teils nasse Wetter: "So schlecht war's noch nie. Das tat weh."

Am Sonntag kamen noch einmal viele Gäste auf den Festplatz.
von Helmut KunzProfil
Spanferkel auf dem Frühlingsfest

Das nasskalte Wetter der vergangenen Woche hatte Festwirt Gerhard Böckl aufs Gemüt geschlagen. Für einen Satz zur Frühlingsfestbilanz 2019 reichte es dann aber doch: „Wir bedanken uns für den guten Besuch, vor allem bei den Leuten, die trotz dieses Wetters gekommen sind.“

Dabei war das Festzelt an vielen Abenden allein schon wegen der tollen Partybands gut bis prall gefüllt. Beispiele: "Rotzlöffl", "Draufgänger", "Highline". Am Maifeiertag sowie beim Abschlussfeuerwerk am Freitagabend war der ganze Platz gut voll.

Melanie Staudenrauch, Juniorchefin des Überschlaggeschäfts „Phoenix“, fand es zwar auch zu kalt. „Das tat weh.“ Und damit sprach sie im Namen vieler Kollegen. Aber unterm Strich habe sich Weiden für sie schon gelohnt. „Woanders war’s ja ähnlich.“

An der Stadt und an den Leuten habe es nicht gelegen. Sondern allein an den Temperaturen. Mit ihrem zweiten Geschäft, dem „Music Express“, sei sie schon das sechste Mal in der Max-Reger-Stadt. „Ich kann also vergleichen. So schlechtes Wetter hatten wir noch nie.“

„Sehr nass war’s. Und wenig Geld kam in die Kasse. Wir können jetzt viel Wasser auf die Bank tragen“, sagt Christian Göbel vom Riesenrad. „Wir sind öfters hier. Heuer war es sehr, sehr schwach. Wir haben schließlich einen riesigen Kostenapparat. Und wenn wir Glück haben, geht es Null auf Null auf.“

„Voriges Jahr hatten wir zehn Tage lang nur schönes Wetter“, sagt Hans Blum vom Kinderkarussell. „Heuer hatten wir immer zu den Hauptgeschäftszeiten Pech.“ Entweder habe es geregnet oder es sei zu kalt gewesen. „Klar, dass da keiner kommt.“ Insgesamt könne man aber zufrieden sein.

Und die Besucher? Die, die da waren, hatten ihren Spaß. Am Sonntag selbst war nochmal richtig was los auf dem Platz. Einige Besucher aber bedauerten, dass es seit heuer verboten sei, auf dem Platz gekaufte Speisen mit ins Festzelt zu nehmen. „Ich hab' mir eine Brezen gekauft und durfte nicht mehr rein", erzählt einer.

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