„Weiden ist Fairtrade-Town und soll es auch bleiben“, unterstrich Oberbürgermeister Jens Meyer beim Treffen des Lenkungskreises am Mittwoch im Neuen Rathaus. „Es gibt hier wirklich sehr gute Initiativen, um den Gedanken des fairen Handels zu leben und darüber hinaus auch Produkte zu kaufen, um die Regionalität zu stärken.“ Ein weiteres Augenmerk sollte auf die Nachhaltigkeit gelegt werden.
„Nachhaltige Beschaffungsmaßnahmen müssen gebündelt werden“, sagte der OB. „Ich bin der Lenkungsgruppe Fairtrade äußerst dankbar dafür, dass sie das tut.“ Es trafen sich zur Diskussion mit dem Rathauschef Annette Rösel (Weltladen), Alexander Herzner (OTH Amberg-Weiden), Christa Burzer (KAB), Veit Wagner (Agenda 21) und Cornelia Völkl (Stadt Weiden).
Thematisiert wurde die Bewusstseinsschärfung der Bevölkerung für einen fairen Handel und geplante Aktionen für die Zukunft. Herzner referierte über den Ausbau der nachhaltigen kommunalen Beschaffung und Laura Weber von den Grünen forderte als Vertreterin des Stadtrats einen Klimamanager für Weiden, wie ihn Amberg in weiblicher Hinsicht schon habe. „Wir brauchen ein Klimaschutzunternetz.“
Die Lenkungsgruppe gibt es seit nunmehr drei Jahren. Sie sei zuständig für die Weiterentwicklung und den Fortbestand des Fairtrade-Town-Siegels für Weiden, betonte Wagner. Im Grunde genommen ging es beim Treffen um die Frage, ein nachhaltiges Beschaffungsprogramm der Stadt zu schaffen. Gedacht war hierbei an Institutionen, wie Feuerwehr, Bauhof, Verwaltung, Werkstätten oder Großküchen. Am Rande ging es auch um fair gehandeltes Papier und Kaffee in diesen Bereichen.
Vorgeschlagen wurde, die Stadt sollte künftig Geschenke für Jubilare oder Gäste verstärkt im Weltladen einkaufen. Präsentiert wurde eine nachhaltige Schokolade mit Weiden-Logo. Angeregt wurden auch Patenschaften für Grünflächen.















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