10.07.2019 - 17:26 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Gegen Rechtsextremismus: "Demokratie leben" soll dauerhaft werden

Die "Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg" plädiert in Nürnberg für deutlichere Auftritte gegen Vernetzungen auf der rechten Seite. Auch Weidener sind mit von der Partie.

Auch Weidener sind im Dokumentationszentrum unter den Gästen (von rechts): Georg Restle (Moderator von Monitor), Hamado Dipama (Sprecher des bayerischen Flüchtlingsrats), Ali Daniel Zant (Weiden ist bunt), Stadtrat Veit Wagner (Vertreter der Stadt Weiden und Sprecher von Weiden ist bunt), Silke Schröck.
von Externer BeitragProfil

Die Festrede im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände hielt die Bundesfamlienministerin Franziska Giffey. Mit deutlichem Nachdruck forderte sie, dass das Bundesprogramm "Demokratie leben" über die Verlängerung hinaus (100 Millionen für 2020) als dauerhaftes Projekt der Demokratieförderung installiert werden muss. Kein anderes EU-Land hat eine solche Einrichtung. Die über 150 Kommunen und 200 zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Allianz profitieren in ihrer Arbeit davon. Mitglied ist die Stadt Weiden aber auch das Aktionsbündnis "Weiden ist bunt". Stadtrat Veit Wagner vertrat die Kommune und das Bündnis, aber auch Ali Zant mit Silke Schröck waren für Weiden ist bunt präsent. Herbert Schmid vertrat "Arbeit und Leben". Auf einer Fachtagung am Samstag wurden in Workshops weitere Themen behandelt wie alter und neuer Antisemistismus, "Von Glatzen zu Anzugträgern" oder auch Rechtsextremisten in der Kommunalpolitik. Rhetorische Höhepunkte mit großer Eindringlichkeit setzten der Journalist Georg Restle (Redaktionsleiter der ARD-Sendung "Monitor") sowie der bayerische Kabarettist Christian Springer (Moderator des "schlachthof"). Sie warfen den Sicherheitsbehörden, der Polizei und dem Verfassungsschutz vor, nicht immer klar genug aufgestellt zu sein.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.