07.08.2018 - 16:22 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Ein Gesicht, das fehlen wird

Nach 32 Jahren bei der Sparda-Bank wird Dieter Holub in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolgerin wird Tanja Hochholzer. Aus diesem Anlass wurde am Montag gefeiert – und gespendet.

Verabschiedung von Dieter Holub (Vierter von links), : Nachfolgerin Tanja Hochholzer (links), Bürgermeister Lothar Höher (Fünfter von links), Vorstandsvorsitzender Georg Thurner (Sechster von links)
von Wolfgang Fuchs Kontakt Profil

(fuw) „Die Sparda-Bank ist eine Familie.“ Mit diesen Worten endet die kleine Abschlussrede des Dieter Holub. Rührung schwingt mit. Langanhaltender Applaus. Als sich Direktor Holub nach über 32 Jahren als Leiter der Filiale Weiden am Montag in den Ruhestand verabschiedet, steht er nicht alleine da: Vorstand, Mitarbeiter, Wegbegleiter und Ehrengäste sind ihm zu Ehren gekommen.

„Als Mann der ersten Stunde“ habe er den Weidener Standort der Sparda-Bank „maßgeblich“ geprägt, betont Vorstandsvorsitzender Georg Thurner. Holub hat am 1. Juli 1986 seine Tätigkeit als Filialleiter in der Genossenschaftsbank begonnen. Davor hatte der Neustädter 1984 den Abschluss als Bankfachwirt erworben. 1988 bildete er sich zum genossenschaftlichen Bankbetriebswirt weiter. 2006 wurde er zum Direktor der Filiale ernannt. Wenn sie einmal gemeinsam ihre Mittagspause in der Weidener Altstadt verbracht haben, sei es ganz normal gewesen, dass Bekannte auf „den Dieter“ zukamen und ihn darum baten, sich „um eine Überweisung“ zu kümmern, erzählt Bürgermeister Lothar Höher. „Ein Gesicht, dem man vertraut hat – das wird fehlen.“

Die alleinige Leitung der Filiale übernimmt die bisherige Co-Leiterin Tanja Hochholzer. Sie ist seit 2000 in der Sparda-Bank Ostbayern tätig und war seit Juli 2016 neben Holub Leiterin des Weidener Standortes. Jetzt will sie „das familiäre Erbe“ Holubs weiterführen. Seit der Eröffnung der Filiale Weiden habe sich der Standort unter der Leitung Holubs kontinuierlich positiv entwickelt. „2018 steht die Filiale so gut da wie noch nie“, betont Thurner. Die Entwicklung der Bank und ihre „enge persönliche Verbindung zu den Bahnern“ veranschaulicht Hochholzer anhand eines Eisenbahn-Modells auf Schienen.

Anlässlich der Verabschiedung bekamen der Förderverein der DJK Weiden Ost, die Arbeiterwohlfahrt Neustadt, die Feuerwehr Neustadt, der Oberpfälzer Waldverein Neustadt sowie der Förderverein der DJK Neustadt Spenden in Höhe von jeweils 1000 Euro überreicht. Holub hat für seinen Ruhestand ganz besondere Pläne: „Ich habe mir eine 1200-Suzuki gekauft.“ Damit möchte er für eine Woche nach Südtirol fahren.

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