Kerstin Norten, gebürtige Weidenerin, steht in den Trümmern ihres bisherigen Wohnhauses in Paradise, Kalifornien. Den kleinen Ort hatte ein Feuer im November vollständig zerstört, darunter auch das Hab und Gut der 32-Jährigen und ihrer kleinen Familie.
Mehrere Wochen lang durfte die Familie die Sperrzone nicht betreten. Kurz vor Weihnachten konnte sie sich überzeugen, dass vom alten Leben kaum etwas übrig geblieben ist.
Auf dem Foto hält Norten die Reste der Pokemon-Sammelkarten ihres dreijährigen Sohnes Alex in den Händen. Sie sammelte die Scherben einer Keramik-Katze ein, die Ehemann Justin von seiner Urgroßmutter bekommen hat. Sie möchte sie wieder zusammenkleben. Sie selbst hatte noch weniger Glück: Den antiken Spiegel ihrer Mutter, der angeblich sogar den Zweiten Weltkrieg überstanden hatte, hat sie zwar gefunden. Übrig war jedoch "nicht mehr als ein großer Glasball, der beim Anfassen zerbrochen ist", so Norten. Ihre ehemaligen Nachbarn vermissten ihre Katzen, deshalb sahen die Nortens auch auf deren Grundstück nach. Sie fanden nur die Überreste der Tiere.
Die kleine Familie beginnt nun in Sacramento in einer Wohnung ein neues Leben. "Wir haben uns gut eingelebt, allerdings fehlen Familie und Freunde", schreibt die 32-Jährige an die Redaktion.

















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