Weiden in der Oberpfalz
20.02.2026 - 15:05 Uhr

Grüner Aschermittwoch: Laura Weber kritisiert AfD und CSU

Beim politischen Aschermittwoch der Grünen in Weiden rechnet Oberbürgermeisterkandidatin Laura Weber scharf mit der AfD und CSU ab. Sie fordert mehr Zusammenhalt der demokratischen Fraktionen.

Laura Weber beim politischen Aschermittwoch der Grünen in Weiden. Bild: Anna Pschierer
Laura Weber beim politischen Aschermittwoch der Grünen in Weiden.

Beim politischen Aschermittwoch der Grünen in Weiden hat Oberbürgermeisterkandidatin Laura Weber klare Worte gefunden. Sie kritisierte sowohl die AfD als auch die CSU scharf. Rund 30 Gäste erlebten laut einer Pressemitteilung eine „engagierte Rede“, in der Weber die AfD als „Gift für unsere Gesellschaft“ bezeichnete und den Zusammenhalt aller demokratischen Fraktionen forderte. Sie verwies auf die Weidener Demokratie-Erklärung als Symbol für diesen Zusammenhalt.

Kritik an AfD und CSU

Weber kritisierte den AfD-Stadtratskollegen Manfred Schiller, der sich demonstrativ neben Björn Höcke gestellt habe. Sie warf der AfD vor, sich vor dem öffentlichen Diskurs zu drücken und Pressefreiheit sowie Gendersprache zu bekämpfen. Auch die CSU und ihren Vorsitzenden Markus Söder nahm Weber ins Visier. Sie warf Söder Populismus vor und kritisierte seine Aussagen zum Klimaschutz. Weber forderte klare Eingriffe statt „Nebelkerzen“ in der Wohnraumpolitik und lobte die Frauenquote der Weidener Grünen.

Den CSU-Oberbürgermeisterkandidaten Benjamin Zeitler nahm Weber ebenfalls ins Visier. Zeitlers Antwort auf die Wohnraumkrise in Weiden laute: „Bauen, bauen, bauen“, eine Formel, die Weber als Nebelkerze bezeichnete. „Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht durch Marktkräfte allein. Wer das wirklich als Ziel hat, muss auch eingreifen und darf es sich nicht so einfach machen.“

Generell warf Weber der CSU im Stadtrat eine Politik des Als-ob vor: Sechs Jahre lang hätten die Konservativen maßgebliche Entscheidungen mitbestimmt, täten nun aber so, als hätten sie mit dem Stillstand nichts zu tun. „Und dann grätschen sie bei wichtigen Projekten einfach dazwischen“, kritisierte Weber. Weber lobte ausdrücklich die Kandidatenliste der Weidener Grünen: Während Frauen in Bayern und auch in der Nordoberpfalz auf Parteilisten vielfach nur Alibi-Plätze besetzten, hätten die Weidener Grünen eine tolle Liste mit sehr vielen Frauen aufgestellt.

Als weitere Redner des Abends waren die Grünen-Landesvorsitzende Gisela Sengl und der Bezirksvorsitzende Lucas Pöllinger zu Gast.

Diese Meldung basiert auf einer Pressemitteilung des Kreisverbandes Weiden von Bündnis 90/Die Grünen und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

 
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