06.12.2019 - 14:17 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Grünes Signal für Grüngürtel

Erst wurde befürchtet, der Neubau für die Verwaltung der Stadtbau GmbH könnte dem innerstädtischen Grüngürtel im Weg stehen. Jetzt zeichnet sich ab, dass er in dem Bereich besonders attraktiv wird.

Stadtbau-Geschäftsführer Günther Kamm (mit Plan) erläuterte Bürgermeister Jens Meyer, der SPD-Fraktion und Gästen die Neugestaltung des innerstädtischen Grünzugs im Bereich des früheren Lohmer-Anwesens und des Stadtbau-Neubaus. Auch mit dabei Baudezernent Oliver Seidel (rechts).
von Volker Klitzing Kontakt Profil

In der Veranstaltungsreihe "Vision 2026 - Jens Meyer und Fraktion für Sie vor Ort" beschäftigte sich die SPD mit dem Klimaschutz und dabei ganz besonders mit dem Grüngürtel in der Innenstadt entlang des Stadtmühlbachs. Das Grün solle noch gestärkt werden, betonte Meyer. Es biete eine gute Umgehungsmöglichkeit jenseits der Verkehrsströme und biete den Innenstadt-Bewohnern Naherholung im wahrsten Sinn des Wortes.

Besonders unter die Lupe nahmen die Teilnehmer den Abschnitt im Bereich Neubau der Stadtbau und ehemaliges Lohmer-Anwesen. Stadtbau-Geschäftsführer Günther Kamm bat die Gäste auf die Baustelle undf erläuterte anhand eines Plans das Vorhaben. Eine Anbindung an die Johannisstraße, mit der Möglichkeit dort vielleicht einen kleinen Biergarten einzurichten, ist ebenso vorgesehen wie ein kurzer Weg zwischen der Stadtbau und dem Parkdeck. Der weitverzweigte große Baum und die Statue bleiben erhalten. Bürgermeister Meyer: "Insgesamt wird das besser als vorher."

Auf positive Resonanz stieß die Anregung von Simone Schaller (lokale Agenda 21), einen globalen Lehrgarten zu verschiedenen Themen miteinzubeziehen. Mit dem Bach biete sich zum Beispiel schon mal das Thema Wasser an.

Baudezernent Oliver Seidel sagte, die Stadt könne stolz auf ihren innerstädtischen Grüngürtel sein. Solche Formen der Naherholung machten eine Stadt lebenswert und förderten die Attraktivität. In dem Bereich hinter der Stadtbau "bloß einen Weg zu schaffen, das wäre zu wenig", betonte Seidel.

Die Stadt hofft, für die Maßnahme samt Abriss des früheren Lohmer-Anwesens in das Städtebauförderprogramm 2020 aufgenommen zu werden. Die Neugestaltung der Grünanlage, so heißt es in der Anmeldung, stelle einen wesentlichen Entwicklungsschritt zum Ausbau innerstädtischen Grüns dar. Die förderfähigen Kosten wurden mit 540000 Euro angegeben, davon 190000 Euro im nächsten Jahr. Auch für die Erweiterung des Spielplatzes in der Kurt-Schumacher-Anlage hat die Stadt Städtebau-Fördermittel beantragt. Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. Die förderfähigen Kosten betragen vermutlich 100000 Euro.

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