13.02.2020 - 10:33 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Heimatringfasching ein voller Erfolg

Durchwegs fantasievoll maskierte Narren sah man bei der „lustigen Mitgliederversammlung“ des Heimatrings.

von Autor hczProfil

Den Vogel schossen Bertram Schlosser als wilder, bärtiger Highlander, Stadträtin Hildegard Ziegler als Waldnaab-Krake sowie die Heimatring-Verbindungsstadträtinnen Gabi Laurich (SPD) und Stefanie Sperrer (CSU) ab, die als Krankenschwestern zum „Verbinden“ antraten. Sie alle bekamen bei der Maskenprämierung süße oder alkoholische Preise. Auf die Plätze vier und fünf kamen das „Weidener Kindl“ Rita Dineiger und „Waldfee“ Margareta Czichon. Einen Preis hätten auch Heimatring-Vorsitzender Heiner Vierling und seine Frau Karin verdient. Sie waren als „Blues Brothers“ gekommen. Genauso perfekt maskiert: Stadträtin Sema Tasali-Stoll als orientalische Schönheit und Stadtrat Hans Forster als Admiral der russischen Schwarzmeer-Flotte.

Das „Weidener Kindl“ Dineiger beleuchtete in der Bütt die Geschehnisse des Jahres im Heimatring und in der Stadt. „Man merkt, dass bald wieder Wahl ist – es sitzen jede Menge Kandidaten am Tisch“, kommentierte sie die Fülle an Stadtratskandidaten, die sich bei der Veranstaltung sehen ließen. Vom ehemaligen Vorsitzenden Günther Magerl berichtete sie, dass dieser seine Kollegen vom Schnupferclub Latsch kürzlich mit „Liebe Heimatring-Freunde“ angesprochen hatte. Außerdem ging die Büttenrednerin auf die Panne beim Christkindlmarkt, auf Elektroautos und die „Klimahysterie“ ein. „Die zwei Prozent Deutschland werden die Welt nicht retten können“, stellte sie fest. Als „Rosina Weinbierl“ begeisterte Nicole Hölzl die etwa 150 Besucher. In einer frei vorgetragenen, mit humorvollen Spitzen gespickten Rede ging sie auf Leibesfülle ein: „Schokolade löst keine Probleme“ habe der Diät-Arzt gesagt. Aber: „Das tut Stangensellerie auch nicht!“

Mit Showtänzen der Prinzen- und der Jugendgarde glänzte die Narrhalla. Auch die Männer und Frauen der Schautanzgruppe „Ilonique“ bekamen für ihre „Freak-Show“ stürmischen Applaus. Alleinunterhalter „Happy Boy“ Karl Tabert begeisterte den ganzen Abend mit Gaudi-Musik, Swing, Walzer und Fox, sodass fleißig getanzt wurde und sich sogar, als es gegen Mitternacht auf den Schluss zu ging, eine Polonaise durch den Saal schlängelte.

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