21.09.2018 - 16:37 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Hund am Hammerweg: Ballerei im Wald?

Im Fall des eventuell angeschossenen Hundes am Hammerweg gehen die Ermittlungen der Polizei weiter - und bringen eine neue Wendung. Beamte fanden Munition und Zielscheiben nahe des mutmaßlichen Tatorts.

Ein paar 100 Meter weg von der Stelle, an der eventuell ein Hund angeschossen worden ist, fand die Polizei Zielscheiben im Wald. Der Ort ist unweit von Altenstadt entfernt.
von Simone Baumgärtner Kontakt Profil

Erstmeldung zum Thema

So habe eine Frau der Polizei mitgeteilt, ein paar 100 Meter entfernt vom mutmaßlichen Tatort Zielscheiben im Wald entdeckt zu haben, sagt Polizeisprecher Thomas Fritsch. Wenig später fanden Polizisten vor Ort tatsächlich zerrissene Papierzielscheiben, 15 mal 10 Zentimeter groß, wie sie Luftgewehrschützen verwenden. Obendrein lagen dort zwei Plastikkugeln mit einem Durchmesser von sechs Millimeter. "Dabei handelt es sich eher um Softairwaffengeschosse", sagt Fritsch. Inwiefern ein Zusammenhang zwischen den Funden und dem verletzten Hund bestehen könnte, sei völlig offen. Fakt ist: "Der Bereich rund um den Hammerweg wird nach wie vor weiter stark bestreift." Auch die Bundespolizei sei informiert. Sie ist wegen der angrenzenden Bahngleise zuständig.

Zudem untersuchte am Freitag im Auftrag der Polizei erneut eine Tierärztin die Verletzung des Hundes. Das Ergebnis: "Es gibt keine eindeutigen Hinweise, dass es sich um eine Schussverletzung handelt." Ein Experte der Polizei wolle aber nicht ausschließen, dass es sich um keine Schussverletzung handelt. Die Folge: "Die Polizei ist dankbar für Hinweise rund um den Zielscheibenfund nahe der Bahnhaltestelle Altenstadt. Hat dort jemand etwa Schießübungen beobachtet? Telefon: 0961/401-0.

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