Als Referentin zum Thema Hypnose begrüßte Ursula Kinner als Vorsitzende der SPD AG 60 plus im „Café Mitte“ am Stockerhutpark die Chefärztin der Rehaklinik Waldsassen, Dr. Elisabeth Eisner. Sie ist ausgebildete Hypnotherapeutin.
„Hypnose ist die Kunst, jemanden mit Hilfe der Vorstellungskraft in eine alternative Wirklichkeit zu führen und dort die Erfahrung machen lassen, die zur Bewältigung aktueller Probleme oder Symptome hilfreich sind. Je intensiver diese alternative Wirklichkeit – in einer Therapie in Trance –, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese imaginierten Erfahrungen auch in der konkreten Lebenswirklichkeit umgesetzt werden“, zitierte die Referentin Burkhard Peter.
Es gelte, die Selbstheilungskräfte und Erfahrungen, die man erworben habe, weiter zu nutzen. Denn warum sollte man nach einer Knieoperation verlernt haben, das Gelenk zu bewegen? Hypnose sei kein Schlaf, wie EEG-Untersuchungen bewiesen haben und es sei kein Tagträumen, da der Aufmerksamkeitsfokus ausgerichtet ist. Die Anwendung als Therapieform sollte nur durch einen erfahrenen Therapeuten erfolgen. Als physiotherapeutisch anerkanntes Verfahren aktiviert Hypnose die Zentren für Geschmack, Geruch, Farbe und Emotion. Anwendungsgebiete sind Unterstützung bei Heilungs- und Gesundungsprozessen, Phobien, Linderung von Symptomen der Haut, der Atemwege, des Magen- und Darmtrakt sowie ganzheitliche Bewältigung von chronischen Erkrankungen und Schmerzen. Die Krankenkasse bezuschusst Hypnose bei kassenärztlich verordneter Physiotherapie oder im Rahmen einer Reha, erläuterte Eißner.













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