15.10.2019 - 17:11 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

IHK ehrt die besten Absolventen von Aus- und Weiterbildung

Die besten Azubis im Prüfbezirk Weiden/Wiesau sind Elektroniker, Produktionstechnologe, Industrieelektriker, Bankkauffrau und Medientechnologe. Sie bestechen durch Höchstnoten in den Abschlussprüfungen. Dafür ehrt sie die IHK.

IHK-Vizepräsident Stefan Rödl (rechts) und IHK-Bereichsleiter Berufsbildung Ralf Kohl (links) ehren die besten Auszubildenden des Prüfbezirks Weiden/Wiesau: Denis Mingazin, Nina Mückl, Lisa Prucker, Tobias Reiser, Markus Renner, Tim Rupprecht, Paul Schulz und Julia Schwarzbeck.
von Redaktion ONETZProfil

Die Regensburger Continental-Arena beherbergte am Freitag kein Fußballspiel, sondern die Ehrung der besten Absolventen der beruflichen Aus- und Weiterbildung aus der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim. Von den insgesamt 4800 Prüfungsteilnehmern 2019 glänzten 32 Technische und 17 Kaufmännische Auszubildende. Auch fünf junge Leute aus Weiden und dem Landkreis Neustadt stachen besonders heraus.

Ihre Berufsfelder sind breit gefächert. Von Parksteiner Unternehmen bekamen Denis Mingazin, Industrieelektriker (Fachrichtung Betriebstechnik) bei Witron sowie Tobias Reiser, Elektroniker für Geräte und Systeme bei Wibond Informationssysteme, eine Urkunde. Erstgenannter ist sogar der Beste auf seinem Gebiet in Bayern. Auch Lisa Prucker, Medientechnologin bei Druck Constantia Pirk, erhielt von IHK-Vizepräsident Stefan Rödl und IHK-Bereichsleitern Ralf Kohl und Helmut Vogel ihre Ehrung. Tim Rupprecht, Produktionstechnologe bei BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH in Weiherhammer, und Julia Schwarzbeck, Bankkauffrau bei der Sparkasse Oberpfalz Nord Weiden, wurden ebenfalls mit einer Ehrung bedacht.

Besonders dankte Rödl auch den Prüfern der IHK: Diese würden circa 90.000 ehrenamtliche Prüfungsstunden jährlich leisten, um den Jugendlichen einen optimalen Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

Das Thema Fachkräftesicherung sei und bleibe eine entscheidende Herausforderung für die Gesellschaft. In der Oberpfalz aber sei der Ausbildungsmarkt mit einem Plus von 0,4 Prozent stabil. Es ließen sich wieder mehr Jugendliche für eine Berufsausbildung begeistern. "Die berufliche Aus- und Weiterbildung ist ein Karrieremodell, das den Vergleich mit der akademischen Bildung nicht scheuen muss", betonte Rödl. Außerdem hielt er die besten Azubis dazu an, sich weiterzubilden, und riet Arbeitgebern, dies zu ermöglichen: "Hochwertige Weiterbildungsmöglichkeiten gehören heute zum Portfolio eines attraktiven Arbeitgebers. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken."

 

 

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