Einfach ist sie nicht, die bayerische Kommunalwahl. Allein in Weiden können die Bürger bis zu 40 verschiedenen Personen eine Stimme geben. Kein Wunder also, dass es immer wieder einige ungültige Stimmzettel gibt. Weil sich bei der Stadtratswahl schnell Fehler einschleichen, hat die Stadt auf ihrer Homepage einen interaktiven Probestimmzettel im Angebot. Dabei können die Bürger testen, wie sie ihre Stimmen richtig vergeben und sich so auf die Kommunalwahl vorbereiten. Kumulieren und Panaschieren – also das Häufeln von Stimmen und das Springen zwischen den Listen – als Übungsstunde auf dem Sofa zu Hause. Auf dem interaktiven Probestimmzettel stehen eins zu eins die Kandidaten, die auch am 15. März in der Wahlkabine gewählt werden können. Der Bürger bekommt die Möglichkeit, verschiedene Formen und Zusammensetzungen der Stimmvergabe durchzuspielen.
Eine Software zählt die vergebenen Probestimmen und erklärt, wie viele Stimmen bereits vergeben wurden und wie viele noch offen sind. Besonders hilfreich: Sollte eine der Stimmen ungültig sein, erscheint das als Meldung unter dem Probezettel. Dazu gibt es einen kurzen Erklärtext, der beschreibt, warum eine der vergebenen Stimmen ungültig ist. Wenn der Stimmzettel als ganzer ungültig ist, erscheint die Meldung rot und die Software erläutert dem Probewähler, wo er einen Fehler beim Ausfüllen gemacht hat. Laut Homepage der Stadt Weiden können die Bürger den Probestimmzettel so oft ausfüllen, wie sie wollen, ohne dass irgendwelche Daten gespeichert werden. Ein ähnliches Angebot hat auch das Landratsamt Neustadt/WN für die Kreistagswahl in petto.
Probieren Sie es selbst: Hier geht's zum interaktiven Probestimmzettel der Stadt Weiden
Die Kommunalwahl einfach und verständlich erklärt



















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