Die Gruppe begab sich auf den Weg über die beiden Jugendstilfassaden an der Allee zur Sedanstraße. Das Haus von Cafe Büttner mit eigenwilligem Erker, Butzenfenstern und Sandsteinornamenten hat eine besondere Ausstrahlung in der Kreuzung des neuen Einkaufszentrums mit heutigem architektonischen Ausdruck.
Überraschung gab es bei dem Haus in der Luitpoldstraße, als dessen Eigentümer selbst von der aufwendigen Renovierung berichtete. Die Teilnehmer konnten sich überzeugen, wie Garten, Fassade mit Sonnenblume und Marienbild mit Kind eine besondere Wirkung auf Vorübergehende haben, die sich einen Augenblick Zeit dafür nehmen. Es trägt über der Haustüre heute noch die in blumigem Relief eingearbeitete frühere Flurstücknummer 117 1/5 II.
Höhepunkt war das Jugendstilhaus in der Kettelerstraße von 1905, das mit bunten Medaillons, Blumen, Girlanden und Arabesken Zeugnis für eine Zeit gibt, welche die Aufwertung des Menschen in seinen vielfältigen Fähigkeiten zum Ziel hatte. Diese Epoche ging jedoch viel zu schnell zu Ende beim Zerbrechen der Monarchien, Weltwirtschaftskrisen und Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Mit dem Blick auf heutige Lebensumstände bedankte sich Herbert Baumann im Namen der Katholischen Erwachsenenbildung im Garten des farbenfrohen Hauses für die interessante Stunde.














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