Die Katholische Arbeitnehmerbewegung sei ein starker Sozialverband, in dem etwa 125 000 Frauen und Männer bundesweit organisiert seien, betonte Kreis- und Ortsvereinsvorsitzender Hermann Stadler bei der Jahreshauptversammlung der KAB St. Johannes. Der Ortsverband zähle aktuell 59 Mitglieder. Die Aktivitäten richteten sich nicht ausschließlich an die eigenen Mitglieder, sondern stünden all denen offen, die sich den gesellschaftspolitischen Zielen der KAB verpflichtet fühlten.
Die KAB stehe für die Gestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft nach den Prinzipien der kirchlichen Sozialverkündigung, in der allen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe und Teilnahme ermöglicht werde.
Coronabedingt mussten viele Veranstaltungen ausfallen. Deshalb hielt Stadler im Pfarrheim St. Johannes seinen Rechenschaftsbericht über die Jahre 2020 bis 2022. Alois Schröpf hatte den Zeitraum in Bildern dokumentiert. Als Nachfolger von Pfarrer Gerhard Pausch wurde Pfarrer Gottfried Schubach als neuer Präses präsentiert.
Stadler erwähnte eine Adventandacht gemeinsam mit dem Frauenbund, den Josefitag mit Bischof Rudolf Voderholzer, und eine Maiandacht. Wegen der Beschränkungen konnten keine größeren Veranstaltungen organisiert werden. Allerdings wurde eine Reise nach Regensburg ins „Haus der Bayerischen Geschichte“ unternommen sowie ein Grillabend im Pfarrgarten.
Die Schere zwischen Arm und Reich werde immer größer. „Immer mehr Rentner müssen sich das Essen bei der Tafel holen.“ Zum 1. Oktober wolle die Bundesregierung den gesetzlichen auf zwölf Euro anheben. Für die KAB nur ein erster Schritt. Der Verband stehe für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und die Mütterrente. Für eine Allianz für den freien Sonntag und den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit.
Für 60-jährige Treue wurde Elfriede Schmalzl geehrt. Für 50 Jahre Georg Glossner und Hedwig Haider. Für 40 Jahre Maria Buhl, Cornelia Graf, Alfons Ernstberger, Daniela Ernstberger, Erika Dobner, Karl Dobner, Peter Kosmus, Alois Schröpf und Anna Walch.













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