Weiden in der Oberpfalz
06.12.2021 - 12:27 Uhr

Junge Filmer aus Weiden überzeugen mit "Alien Bob" bei Jugendfilmfestival

Der Jury gefiel der Filmbeitrag aus Weiden. Für „Das Alien – Bob auf geheimer Mission“ erhält die Filmgruppe Ainbahnstraße eine besondere Anerkennung beim Jugendfilmfestival Oberpfalz.

Medienfachberater Volker Dietl links) überreicht den jungen Filmemachern Sebastian Rathgeber, Katharina Schneider, Vincent Poschenrieder und Michelle Hagn die Auszeichnung. Bild: Jonas Frenzel/exb
Medienfachberater Volker Dietl links) überreicht den jungen Filmemachern Sebastian Rathgeber, Katharina Schneider, Vincent Poschenrieder und Michelle Hagn die Auszeichnung.

Die Filmgruppe Ainbahnstraße aus Weiden ist für ihren Kurzfilm „Das Alien – Bob auf geheimer Mission“ mit einer besonderen Anerkennung der Jury beim Jugendfilmfestival Oberpfalz ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung überreichte Volker Dietl, Medienfachberater für den Bezirk Oberpfalz, am Manteler Weiher, einem der Hauptdrehorte der Filmgruppe.

Hinter der Gruppe Ainbahnstraße stecken Sebastian Rathgeber, Katharina Schneider, Vincent Poschenrieder, Michelle Hagn und Jonas Frenzel. Die Filmenthusiasten sind zwischen 18 und 19 Jahre alt und haben bereits mehrere Kurzfilme im Raum Weiden gedreht. "Wir arbeiten ohne professionelle Hilfe und stecken sehr viel Zeit und Liebe in unsere Produktionen", erklärt Katharina Schneider. So hat die Gruppe zum Beispiel für ihren filmischen Beitrag mit einem Campingbus alte Sperrholzplatten von A nach B gefahren, um in einem Keller das Raumschiff für die Filmkulisse entstehen zu lassen. "Außerdem investieren wir viel Arbeit in Sounddesign, Schnitt und Animationen", ergänzt Sebastian Rathgeber.

Ursprünglich hätte die Filmgruppe die Auszeichnung in Amberg im Ringtheater erhalten sollen. Doch pandemiebedingt fand die Verleihung im kleinen Rahmen am Manteler Weiher statt. „Uns war es wichtig, die Auszeichnung persönlich an „Ainbahnstraße“ zu überreichen.“, betonte Volker Dietl, einer der Mitorganisatoren des Jugendfilmpreises.

Gags gefallen Jury

Neben Trophäe, Urkunde und einem Preisgeld freuten sich die Gewinner über eine digitale Laudatio von Ilona Herbert, Medienpädagogin beim JFF-Institut für Medienpädagogik München. Sie bescheinigte dem Film, der der Geschichte eines vom Kurs abgekommenen und auf der Erde gestrandeten Außerirdischen folgt, „ein Ideen- und Gagfeuerwerk, mit trashigem Charme sowie Liebe zum gepflegten Blödsinn“.

Der Jury gehörten neben Herbert auch die Schauspielerin Anna Maria Sturm, der Drehbuchautor, Regisseur und Producer Florian Puchert, der Regisseur und ehemalige Gewinner des Jugendfilmpreises Lars Smekal und der Filmstudent Valentin Christmann an.

Medienfachberater Dietl sagte, dass es begeisternd sei zu sehen, dass junge, engagierte Filmemacher, trotz aller Schwierigkeiten der letzten zwei Jahre ihre kreativen Ideen versuchen zu verwirklichen und dies augenscheinlich auch schaffen.Viele eingereichte Filme von jungen Filmemachern aus der gesamten Oberpfalz seien auf der Webseite www.jugendfilmfestival-oberpfalz.de noch bis zum 11. Dezember zu sehen.

Das nächste Jugendfilmfestival Oberpfalz soll 2023 stattfinden. Beiträge hierfür können ab sofort eingereicht werden. Das Festival ist ein Wettbewerb für selbst gedrehte Filme von 13- bis 26-jährigen Filmemachern. Jugendliche, die in der Oberpfalz wohnen, können hierzu ihre selbstgedrehten Spiel-, Animation- und Dokumen­tarfilme einreichen. Es findet seit 25 Jahren statt.

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Vohenstrauß25.11.2021
 
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