Die KAB tritt für eine menschenwürdige Arbeit ein. Auch weltweit. Wie Kreisvorsitzender Hermann Stadler am Samstagabend im Pfarrheim Maria Waldrast beim Jahresrückblick erklärte, sei es unfair, in Asien und Afrika Kinder auszubeuten, damit bei uns die CO2-Bilanz stimme. Diese Kinder müssten in ihren Heimatländern seltene Rohstoffe, wie Lithium, fördern, damit hierzulande Handys und E-Autos funktionierten. „Solche Themen beschäftigen uns.“
Ferner engagiere sich sein Verband nach wie vor für den arbeitsfreien Sonntag, ein KAB-Rentenmodell, dieselben Löhne für Männer und Frauen sowie eine gerechte Mütterrente. „Unsere Mütter werden immer noch nicht gleich behandelt.“ Stadler: „Wir bleiben am Ball.“ Die KAB stehe ferner für gesellschaftspolitische Bildung und vertrete ihre Mitglieder vor Arbeits- und Sozialgerichten.
Es spielte die Instrumentalgruppe von St. Johannes. Alfons Ernstberger ließ das 125-jährige Jubiläum der KAB anhand einer Powerpoint-Präsentation Revue passieren. Dabei wurde deutlich, dass die Arbeitnehmerbewegung im abgelaufenen Jubiläumsjahr eine Vielzahl von Veranstaltungen auf den Weg gebracht hatte. „Es ist uns leider nicht gelungen, trotz interessanter Themen und Referenten junge Leute oder Nichtmitglieder zu aktivieren. Außer ein paar wenigen."
Stadler erinnerte an den Startschuss der „Kamingespräche“ Ende Januar 2019 im Vereinsheim Almrausch. Es ging in der Folge um Themen wie Parlamentarische Demokratie, Finanzkrise, soziale Gerechtigkeit, Bezahlbarkeit von Wohnraum oder was der Mensch zum Leben brauche und die Politik dazu liefern könne. Weitere Diskussionsveranstaltungen hätten sich um Pflege, fairen Handel, Fluchtursachen, Fake News im Netz, Renten- oder Statistiklügen sowie Pressefreiheit gedreht. Abschluss des Jubiläumsjahres: Der Kettelertag in Herz Jesu.













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